Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
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Seele immer »och ein Gefühl von der Schuldlosigkeit desGefangenen und das ängstigende Bewußtseyn zurücklassenkonnte, durch Haschen und Nachspürcn ein so grauenhaftesSchicksal über den Unschuldigen «erhängt zu haben.

Walter blieb ebenfalls in Horkshire zurück. Dochbesuchte er seine Angehörigen wenig und eigentlich Nie-manden als Lester. Es stand nicht zu erwarten, daß Ma-deline ihn sehen wollte, und nur ein einziges Mal bekamer die thräncnvollen Augen Ellinorens zu Gesicht, diebei seinem Eintritt daS Zimmer verließ; Liebe und Mit-leid strahlten in diesen Augen, aber auch etwas von einemVorwurf.

Langsam und abwelkend ging die Zeit hin. Ein Mann,Namens Terrh, ward mit in den Verdacht verwickelt undwirklich gefänglich eingezogen: als Folge hievon ergabsich jedoch, daß der Staats-Anwalt die Zeugen nicht biszu der üblichen Zeit herbeischaffen konnte und so wurdedie Verhandlung auf die nächsten Asfisen hinausgeschoben.Da jener Mann übrigens nie vor Gericht gestellt wordenist, und weiterhin nicht mehr vorkommt, so haben wirüber ihn in unserer Erzählung nichts erwähnt, bis erjetzt auf besagte Weise das Werkzeug des Verschnbs inEugen Arams Schicksal ward. Das Jahr verging;Winter, Frühling waren vorüber, nnd Glanz und Herr-lichkeit des Sommers wucherten über der glücklichen Erde.Die gewöhnliche Ruhe seines Benehmens war dem Gefan-genen in gewissem Maß znrückgekehrt; er hatte die vorer-wähnten Anfälle von Trübsinn, die seine liebevollen Besu-