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Und Madclinens bebende Lippen gehorchten der Anf-sordernng.
„In," mochte er dann wohl von Neuem aufm,gen,„diesen Menschen', dessen Ermordung sie mir Schuld ge-ben, diesen — Deinen Oheim — ihn hast Du nie mehrgesehen, seit Du ein Kind warst, ein völliges Kind; ihnkonntest Dn nicht lieben! Was war er für Dich? — unddoch ists furchtbar daran zu denken — furchtbar, furcht-bar!" Und damit schwgnd seine Stimme wieder, aber dieLippen bewegten sich krampfhaft und die Augen schieneneinen Sinn anszudrücken, vor welchem die Worte znrück-schauderten. Diese Veränderungen in seinem Wesen,welche seinem festen, entschlossenen Eharalter so wenigentsprachen, setzten sowohl Madcllnen als ihren Vaterin Erstaunen und Kümmerniß. Mitunter kamen sie ansr>en Gedanken, sein Verstand seh durch seine äussere Lageaus den Fugen gewichen, oder der'grässliche Verdacht, denOheim seines angelobten Weibes ermordet zu haben, be-wirke, daß er auf sie selbst mit geheimem Granen blicke;— bewirke, daß sie in seinem Gemüth durch eine, wennauch unrichtige, doch nicht unnatürliche Vermengung derVorstellungen mit den Ursachen seines peinlichen, unge-wissen Zustandes zusammcnsänken. Mit der Mehrheit desPublikums hielten d/cse beiden zärtlichen Freunde Haus-man für den einzigem und wahren Mörder, und nahmenan, seine Anschuldigung Nrams sep blos der letzte Versucheines Bösewichts, die Strafe von sich abznwälzen, indemer.das Verbrechen einem Andern znschiebe,' NatürlichBnswer'S Romane. Vs.. 2