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und aufzuheitern. Im Gefängnißkam jedoch über dasGe-müth dieses Letzteren eine Umänderung; — allerdingserst nach seinem Verhör, erst nachdem er sich mit sämmt-lichen Umständen bekannt gemacht, welche die Einheitvon Clarkes Person mit Gottfried Lester nachwiesen, ein«Angabe, die ?r sich bis jetzt als völlig unglaubhaft ein-geredet hatte. Es kam ein Wechsel über ihn, den er tuMadelinens oder ihres Vaters Gegenwart trotz aller An-strengung nicht gänzlich zu verbergen vermochte, undwelchem er sich tu der Einsamkeit mit düsterer Grübeleihingab; ein Wechsel, der ihn von der stolzen Höhe derPhilosophie stürzte, von welcher aus er früher auf die Ge-fahr und die Nebel unter ihm herabgesehen hatte.
Bisweilen starrte er Lcstern mit seltsamem, verglas-tem Liug und unhörbarem Gemurmel an, als bemerkte erdie Gegenwart des alten Mannes nicht; zu andern Zeitenwich er vor seiner dargebotenen Hand scheu, zurück undfuhr, wenn Lester ihn seiner unveränderten unveränder-lichen Hochachtung versicherte, plötzlich zusammen. Bis-weilen saß er schweigend und blickte mit wechsellosem, stei-nernen Gesicht auf Madeline, wenn sie ihm ihre Tröstungenin jenem erhabenen Ton einzusprechen suchte, der von ihmselbst gewichen war. Hatte sie dann geendet, so konnte erwohl, statt auf ihre Rede zu antworten, abgerissen aus-rufen: „Ja im schlimmsten Fall liebst du mich also —liebst mich mehr als irgend einen Menschen auf Erden —sag Das, Madeline, sag cs noch einmal!"