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Grundsätzen, in der Beleuchtung von Ereignissen, inEntwicklung der Charaktere soll er heilsam wirkenund belehren. Es ist nicht genug — und ich wünschte,ein Romanschreiber, der jüngst ausgetreten, möchtedas bedenken — es ist nicht genug für einenSchriftsteller, ein gutes Herz, wohlwollende Ge-fühle und was man schöne Empfindungen nennt zuhaben, um eine an sich selbst wahre und in ihrerEinschärfnng heilsame Moral z» verkörpern. Eh'er an seine Erzählung Hand anlcgt, sollte er durchund durch mit der so kitzlichen Wissenschaft derMoral, und eben so mit den tiefer versteckten wiemit den mehr offen liegenden Thätigkciten desGeistes vertraut seyn. Wenn seine Kenntniß nichttief geschöpft und klar ist, so kann die Liebe zumGuten allein ihn auch zum Jrrthum verleiten,und er kann leicht die Vorurtheilc eines empfäng-lichen Herzens für Gebote der Tugend ausgeben.Wollte Gott, die Menschen sähen die Nothwen-digkeit ein, sich vorher selbst zu belehren, ehe sieAndere belehren wollen. „Nur sagen: die Tugendist Tugend, weil sie in ihrem inner» Grund gutist, und das Laster gerade das Gegentheil davon —das heißt noch nicht beide kennen lehren." Ichmeines Theils würde, wenn ich einen Romanschreiben wollte, mich zuerst auf scharfe, thätigeund wachsame Beobachtung der Menschen und Sit-ten legen. Sodann würde ich, wenn ich durchThätigkeit in der Welt mir die Wirkungen ge-Bulwer'S Romane. IX- 9