Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
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Zwei Fräcke, Herr S," sagte ich,einenvon braunem Tuch, Sammtkragen von gleicherFarbe, den andern dunkelgrau, ohne Wattirung,und fertig bis Mittwoch. Guten Morgen, HerrS

»Monsieur L uu untre tuillenr," ries Be-dos, indem er nach Ss Abgang die Thiire wie-der öffnete.

Laß ihn herein," sagte ich,jetzt zu demschwierigsten Bestandtheil des Anzugs der Weste!"

Und nun, da ich der Schneider müde bin, ver-gönne man mir einige Betrachtungen über diesegöttliche Kunst, deren ausübende Bekenner jenesind. Ach! über die Unbeständigkeit aller mensch-lichen Wissenschaft! Noch vor wenigen Monatenlegte ich in der ersten Ausgabe dieses merkwürdi-gen Werks Regeln für die Kleidertracht nieder,deren Gültigkeit die Göttin Mode bereits zu ver-nichten anfängt. Die Gedanken, welche ich >ezt inWorten verkörpern mill, sollen außer dem Bereichdieses neuernngssüchtigen Wesens, und nicht nurauf Ein Zeitalter, sondern für alle anwendbarseyn. Dem scharfsinnigen Leser, der bereits entdeckthat, wie viel an diesem Werke ironisch, und wieviel ernsthaft gemeint ist, übergebe ich furchtlosdiese Maximen, und bitte ihn, mit Sterne zu glau-ben, daß:jedes Ding mit einem Scherze schwan-ger geht, und Witz enthält und Belehrung dazuwenn wir es nur herausznfindcn vermögen."