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gesshcn, wo er auf unwürdige und unsichre Weise sichdas Leben fristete, bis vor ungefähr drei Monatenzwei Personen, welche zwischen ihm und den Ti-rcln und Vermögen der Familie gestanden waren,starben, nnd er so höchst unerwarteter Weise anihre Stelle trat. Man sagt, er sey im änsserstenMangel und Elend zu Paris in einem kleinenStübchen anfgefunden worden; doch wie dieß auchseyn mag, jetzt ist er Sir John Tyrrell, hat einsehr grosses Einkommen und, trotz einer gewitzenDerbheit des Betragens, das er netz wahrscheinlichbei seiner gemeinen Gesellschaft angceignet, zu derer sich in der letzten Zeit hielt, ist er doch sehr be-liebt und selbst bewundert bei der kleinen Gesell-schaft von gutem Ton in Cheltenham."
In diesem Augenblick gieng Tyrrell an unsvorüber; mein Auge traf auf seines, er stutzteund erröthete heftig. Ich verbeugte mich; erschien einen Augenblick unentschieden, welches Be-tragen er annehmen solle,—doch nur einen Augen-blick; dann crwiederte er meinen Gruß mit dem An-schein großer Herzlichkeit, nahm mich mit Wärmebei der Hand, drückte sein Entzücken aus, mich zusehen, fragte nach meiner Wohnnng und versprachmich gewiß zu besuchen. Mit diesem Versprechenentschlüpfte er und war bald im Gedränge ver-schwunden.
„Wo trafen Sie mit ihm zusammen?" fragteLady Harriett.