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Wunsche, Dich bemühen solltest; ich wollte lieber,Du hättest die leykern in geringerem Maße, daßich Dich mit jenen um so reichlicher ausstattenkönnte. Der Zweck der Bildung ist: Grundsätzecinzuflößen, die uns nachher zur Leitung und Be-lehrung dienen; Tharsachen sind nur insofernwünschenwerth, als sie jene Grundsätze in vollesLicht seyen; Grundsätze müssen deßhalb de» Tat-sachen vvrangehen. Was soll man von einem Er-ziehungs-System halten, welches diese so naiürlicheOrdnung umkehrt, das Gebächtniß mit Tvarsachenüderladet, bei denen uns jede Sicherheit und Ent-schiedenheit mangelt, weil wir ganz im Dunkel ge-lassen werden hinstchtlich der Grund ätze, die alleindiese ungleichartige Masse uns einigermaßen nützlichund werthvoll machen könnten. Wissen ohne Ein-sicht ist nur ein Hansen Vorurlheile, ein müßigerBallast vor die Schwelle der Weisheit gewälzt,um den gesunden Verstand auszuschlicßen. Denkeeinen Augenblick nach, und besinne Dich ans dieje-nigen Deiner Zeitgenossen, welche allgemein fürwohlunterrichtet gelten, und sage mir, ob die Mengeihrer Kenntnisse sie um ein Jota weiser gemachthat; wenn dieß nicht ist, so ist es bei ihnen nurprächtig aufgeputzte Unwissenheit. Sag' mir, gel-ten bei solchen nicht Namen als Bestätigung ihrerMeinung, und Crtate vertreten die Stelle derGrundsätze? Alles, was sie gelernt haben, dientihnen nur dazu, daß sie sich bei Allem, was