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fang mache? Man hat mir gesagt, fle seyen äußerstunterhaltend."
„Wahr!" antwortete mein Oheim, „aber fleenthalten nicht eben die allergenauesten, geschicht-lichen Angaben, noch auch die gesundesten Grund-sätze politischer Weirheit. Was denkst Du heutezu thun, Henry?"
„Nichts," antwortete ich, sehr unschuldig.
„Ich denke, dieß ist eine Deiner gewöhnlichenAntworten auf ähnliche Fragen, Henry?"
„Ich denke so ist cs," erwiederte ich mit gro-ßer Naivität.
„Gut denn! lassen wir di« Frühstücks-Gachenwegnehmen, und treiben diesen Morgen etwas?"
Der Tisch ward aufgeräumt und mein Oheimbegann seine Prüfung. Der gute Mann hatte flchsnach meinem gewöhnlichen Benehmen und nach derArt meiner Erziehung nicht von weitem gefallenlassen, daß in der allgemeinen Lireratur wenig sey,worin ich nicht völlig ebensogut, als er selbst, be-lesen war. Ich freute mich über sein Erstaunen,als er allmählig den Umfang meines Wissens zuentdecken begann, aber es kränkte mich sehr, zu be-merken, daß er nur überrrafcht, aber nicht erfreutschien.
„Du hast," sagte er, „einen ansehnlichenSchatz von Kenntnissen, weit mehr, als ich Dirirgend zntranen konnte, aber Einsichten sind esund nicht Kenntnisse, um was Du, nach meinem