Dein Vater kann Dich nicht unterstützen. Darumwirst Du klarer als je die Nothwcndigkcit einsehen,eine Erbin zu heirathen. Es sind uur zwei in Eng-land, (Töchter von Gentlemen) die Deiner würdigsind; die empfehlungswnrdigste von diesen hat 10,000Pfund jährlich, die andere hat -5o,ooo. Die er-stere ist alt, häßlich und von sehr schlimmer Ge-müthsart; die andere ziemlich hübsch, angenehm undim rechten Alter; aber Dn wirst selbst ermessen,wie unschicklich es wäre, auch uur au diese zu den-ken, ehe wir es mit jener versucht haben. Ich werdeBeide in meine Sonutags-Loirves bitten, wo ichkeinen unvcrheiratheten Männern Zutritt gestatte,so daß Du also hier keine Nebenbuhler haben wirst.
Und nun, mein lieber Sohn, ehe ich auf einenfür Dich höchst wichtigen Gegenstand eingehe,möchte ich Dich wieder daran erinnern, daß dasVergnügen nie Zweck, sondern immer nur Mittelseyn darf; das heißt: bei Deinen Pferden und Er-götzlichkeiten in Paris, bei Deinen Besuchen undzärtlichen Verhältnissen hast Du gewiß immer wohlbedacht, daß dieß Alles nur wünschenswerth ist, alsMittel in der Gesellschaft zu glänzen. Ich habejetzt einen ganz neuen Schauplatz mit sehr verschie-denen Gegenständen im Auge, den Du nun betre-ten sollst, und wo die sich darbietenden Annehm-lichkeiten durchaus nichts mit denjenigen gemeinhaben, welche Du gegenwärtig genießst.
Ich weiß, daß dieser Eingang Dich uicht er-