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der zahlreichen Brücken, und man tritt in ein an-deres Zeitalter; man alhmet die Atmosfäre einesvergangenen Jahrhunderts; keine prunkende Bademit französtschem Flitterstaat und englischen Prei-sen starrt Einen an; kein steifer Nock, kein unna-türlicher Gang belebt, wie ein englisches Gespenst,die schwermülhjgen Straßen. Unermeßliche Hotels,mit ihren düster» Giebeln und ihrer, alle Behag-lichkeit verachtenden Pracht, Kaufladen, so wie siein den aristokratischen Tagen Ludwigs XIV. gewe-sen seyn mögen, ehe britische Gemeinheiten sie über-müthig und theuer machten; öffentliche Gebäude,noch durchweht von der prunkenden Menschenliebedes großen Monarchen; Caroffen mit ihren UngeheuernKasten und weinäufigen Decorationen; Rosse vonnormannischem Riesenschlag, mit ungcstutztcn Pracht-schweifcn; Männer, deren stolzes und darum dochnicht minder artiges Wese» die Revolution mit kei-nem demokratischen Plebejismus «»gesteckt zu habenscheint: — Alles erfaßt die Seele mit dem unbe-stimmten, unaussprechlichen Eindruck einer vergan-genen Zeit. Etwas Feierliches, selbst in der Freude,etwas Verblichenes in der Pracht scheint Alles, waSman steht, zu umschweben; hier ist das große fran-zöstsche Volk durch keinen Wechsel entartet, unbe-fleckt durch den Verkehr mit den unstäten, mannig-faltigen Horden, welche sich auf ihrem unermeßli-chen Markt von Genüssen drängen.
Die Fremden, welche die Stadttheile auf der