wir unsre Spässe, und lachte und plapperte so be-redt als der Beste von uns. Nach dem Caffee wa-ren wir alle so vergnügt mit einander, daß wir be-schlossen, uns noch nicht zu trennen, sondern Alle,sammt Jocko, die Sitzung auf meinem Zimmer fort-zusctzcn und beim Curavao-Puusch die Schwärmereiwieder zu beginnen, dasLustfener wieder anzuzünden.
Lärmend zogen wir in meinem Saal ein undhießen Bedos sofort den Punsch veranstalten. Be.-Los, dieser Ganymedis von einem Kammerdiener,war silbst eben erst angekomme» und schloß dieThüre auf, als wir eintraten. Bald war ein präch-tiges Feuer aufgemacht, und unsre Geister glänztenin entsprechendem Maaße. Monsieur Jocko saß aufVincents Knie — N« moorcruiil — wie er ihn mitclassischem Ausdruck benannte. Einer der Zechbrü-der spielte mit ihm. Jocko gericth plötzlich in Eifer,— ein Grinsen — ein Kratz — ein Biß — wardas Werk eines Augenblicks.
„Ne csnick uilliis für jetzt!" sagte Vincent ernsthaft,statt sich zu bemühen, den beleidigten Theil zu beruhi-gen, dessen Zorn fürchterlich aufbrauste. Nichts alsdie vollständige Ungnade, in welche Jocko fiel, konntesein Leben vor der Rache des Beschädigten sicher stellen.
„Wohin verbannen wir ihn?" fragte Vincent.
„Oh," erwiederte ich, „stecken Sie ihn in die-sen hintern Gang; die Thüre nach außen ist ge-schlossen, da ist er ganz sicher; und so wurde erdenn ohne Verzug in den Gang eingesperrt.