Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
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So ginge» wir die Treppen hinunter und fuh-ren »ach dem Lurcmburg. Vor meinem Weggehengab ich Bcdos einige kleine Aufträge und erklärteihm, er habe nicht nöthig, noch vor Abend nachHause zu kommen. Es war noch lauge keine Stundeverflossen, als mir die üble Laune der Madame d'An-ville Anlaß gab, mich ebenso anzustellen. Zum Ster-ben ihrer überdrüssig und lechzend nach Befreiung,nahm ich einen hohen Ton an, beklagte michübcr ihreVerstimmung und ihren Mangel an Liebesprachheftig, wartete ihre Antwort nicht ab, ließ sieim Luremburg allein und eilte zu Galignaui, wieein Mann der eben ciu zu enges Kleid abgelegt hat.

Der Leser lasse mich nun einige Minute» inGalignani's Lesezimmer und gehe zu der Besitzerindes Horels zurück, die ich so ohne Umstände ausmeinem Zimmer vertrieben hatte. Der Gang, inwelchen sie sich verstoßen sah, stand durch eine Thüremit meiner Wohnung und durch eine andre mit demTreppenhaus in Verbindung. Nun wollte der Zu-fall, daß Bedos die Gewohnheit hatte, die letztereThüre zu schließen und den Schlüssel zu sich zustecken; für den andern Ausgang hatte ich, wie mansich erinnern wird, selbst Sorge gecragen; so daßdie unglückliche Hanseigenlhümerin sobald sic indiesen Gang gedrängt war, sich in einer Art vonKerker, ,o Fuß lang «nd 5 breit, tingeschlossenund wie Eva im Paradies, sich von einer ganzenSchöpfung umgeben fand, zwar nicht von Vögeln,