Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
6
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O nein!" entgegnet» die Dame,ich habegar nichts dagegen, daß Sie hnr bleiben."

,,Eie sind zu gütig," sagte ich mit einer tie-fen Verbeugung.

Nun entstand eine Pause von einigen Augen-blicken, die ich sofort benützte.

Ich denke, Madame, ich habe die Ehre zureden mit mit"

Der Besitzerin des Hotels," ergänzte dieDame ruhig.Ich wollte mich nur bei Jhnru er-kundigen, wie Sie sich befinden und hoffe, Ihre An-sprüche auf Bequemlichkeit sind befriedigt."

».Ziemlich spät," dachte ich,in Betracht, daßich schon sechs Wochen in diesem Haus wohne" undes giengen mir verschiedene Berichte durch denSinn, die mir über die Neigung meines dermali-gen Besuchs zur Galanterie schon zn Ohren gekom-men waren. Indeß, da ich sah, es war einmalüber mich beschlossen, ergab ich mich mit der Ge-duld eines Märtyrers in das mir bevorstehende Schick-sal.> stand auf, näherte mich ihrem Stuhl, ergriffihre Hand (die dazu noch sehr hart und dürr war),und dankte ihr mit einem höchst zärtlichen Druck.

Ich bade viele Engländer gekannt," sagte dieDame, nun erst unsrer Sprache sich bedienend.

,,AH !" sagte ich, mir einem zweiten Händedruck.

Sie sind hübsch, sind Junggeselle," beganndie Dame wie er.

So ist es," erwiederte ich.