XXIV
KIXLKrniKG.
rühmten Verteidigung von Dover unter Hubert (Imbert) de Burghim juli 3 21t) nuszeichncte, keifst es bei Philipp Mouskes (ed.Reifienbcrg) v. 22G0 f.
Kl si icrl Pi eres de Crcon,
Ki preus estoil, bien le crcon.
auf französischer peile aber preist gleichzeitig der Vergil — oderLucan — Philipp Augusts, Wilhelm der Dritte, unter denen, welchedem thronfolgcr Ludwig ihre scharen zuführen, auch den Guillaumedes Koches und seinen ritterlichen Schwiegersohn, Philippis (ed.Delaborde) x 230 ff.
Khisdcm lat er i (jener iltius unicus heresIlcrcl Amalricus, qv.i pulchro corpore fortisForüor rst aniino, qui de Crcdone trahebatEl jenus et nnmen et erat dominator eide.m.über eine unglückliche fehde Amaurys gegen Pierre Mauclerc vgl.Phil. xtr 303 ff
Die jugend des vaters fiel in die blühlczeit des anglonor-mannischen rittertums; dio französische heiinat und der hof Hein-richs ir und der Alienor iiberboton sich in darbietungeil ritter-lichen festglanzes und höfischer pocsie. so hat denn auch Moriz ,von Craon dem minnesang seinen tribut gezollt, und die söhnesind ihm auch auf diesen pfad gefolgt, schon Miitzner, Alt-französische lieder s. 150 hat richtig gesehen, dass in unsererÜberlieferung drei träger des namens Craon um die 5 gedicktestreiten, die dieser familie zugeschricben werden: ein Moriz, einPeter und ein Amalrieh. MHaupt dagegen hat mit älteren fran-zösischen gelehrten den nnmen Amaris, Amauris ohne weiteresals eine entnrtung aus Maurice angesehen, indem ich aus Ga-sion Raynauds Bibliographie des Chansonniers frnneais des xni°et xiv° sieeles (2 bde., Paris 1.83:1) die. einzelnen daten der Über-lieferung zusammenstelle, erhalte ich folgendes resultnf. der naineCraon, Crcon kommt bei den nachstchnden liedern vor:i. Quant, foitlisscnt li. boscajc')it. Fine, amour ctaimc en moi par eritaje' 1 )in. Lonc lans ai servi cn balance 3 )
1) Horrigs arcluv -12, 351. 2) Miitzner s. 14 lind s. 97. 3) Herrigs
arehiv -12, SSO.
M01UZ VON CT.AON.
XXV
iv. ./ ientrant du duus terminc')v. ’junnt ./<• jdic- voi fetun rirc").
•. •li di- ii ydi'-hn-u werden i, m und v nur von der Berner!;*. ;ioi iI; 1 b--i Ravnaud) .inem Craon und zwar dem'Amaurisi'.ev rM >!■ (Von’ 7ti!r>*>.prwheii, während die übrigen hss. an) ,,M ,!•>:, V; i.eiie d>> Clmrins ( I), bald dem Pierre de Molainesi.‘> -••f.: :t eiir am nvtu la-'-.m (11: nr m dem Ilugues deV r nii.'üuii (1); nr v dem (.iuiot de. Dijon (2). jedes-
; > .•: r Moriz. an diese drei (von Ilaupt s. 31 unten auf-
, : > !>>••( Mü he irtir keinen anspruch.
i..t j.l.ih u in n und iv. das erstem stück kann aus sehrh-!, gründ.-n der familie Craon nicht bestritten werden: derd ' r |k* t*.iii, da--* ‘lino amour’ an ihn erbansj>rüche erhebe undi i r-.'ht, d'iin 'li hon seignour de Crcon’ hätten ihr gedient
• f i-lytam/ und ritterliche bildung und minnesang hochgchalten:« ■ am h er in rang und liebe ihnen gleichen, dass Moriz, der
o mir in ‘•-einer jagend, also um 1170, der mode des rninne-
• tiu-i t.e hnldirt hat, sieh schon auf einen der Vorfahren berufenCmnte, i-i unwahrscheinlich, sein name (2 hss.) ist also von derlim- d< r liewerber zu streichen: es bleiben übrig-Pierre mit 4 hss.,Amaury mit. 2 (darunter wider B"), entsekeidung ist natürlichc.'iiin'k.’lioh.
Mmniee de Craon, der vater, kann mithin nur für nr ivlü-thuft als Verfasser aufgestellt werden, das von zwei hss. dem‘i-'. -iie Morissos (Muerisscs) de Crcon’ zugeschrieben wird, wäh-; cd i s fieilieh 3 Codices mit dem namen des Gace Brule ver-“ le n, 5 weitere unbczcichnct lassen, um eine dichterische in-dividmdität herauszufinden, dazu ist das in conventionellen be-t- u- riingcn der liebestreue und des liebeskummcrs schwelgende(“■lieht nicht geeignet.
ich habe diese darlegung hier eingeschaltet, nicht weil ichmich berufen fühlte, einen kleinen beitrag zur französischen litte-i-.iiuigi'irhichlo zu spenden, sondern weil die frage nahe liegt —und Scherer hat sie gelegentlich im colleg hingeworfen — oban nicht. Situation und Stimmung oder gar tatsächliche an-
1) <Ic ln Horde, Kssai II 197 [ich citiere nur drucke, die ich eingeschcn! 1 2) lk'ivigs arehiv 43, 322.