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EINLEITUNG.
solme Peter bestätigt. Moriz mag von da ab seinen aufenthaltzwischen Frankreich und England geteilt haben: vorwiegendaber hielt er sich doch in Frankreich auf, wo er nach wie vordas haupt der angevinischen linie war. 1201 erscheint er nebendem vieegrafen Raoul de Beaumont (jedesfalls dem sohne seinerdame und des früher erwähnten vieegrafen Richard) als Tiosta-gius et fideiussor’ in einer huldigungsurkunde des Juhel deMayenne 1 ). am 29 märz 1202 geht ihm ein königl. patent gleich-lautend mit solchen für Guillaume des Roches, den vicomte deBeaumont und andere vasallen der französischen territorien zu' 2 ),die vieegrafen von Beaumont waren die westlichen nachbarn derherren von Craon, und so dürfen wir uns nicht wundern, diebeiden namen öfter, wie in dem mhd. gedieht, neben einander zutreffen, sie hatten sehr nahe beziehungen zum englischen königs-hause: Roscclin vic. de Bcaumont hatte eine onkelin Wilhelms deseroberers, eine der vielen töchtor könig Heinrichs i von Eng-land zur frau, und aus dieser ehe stammt Richard vic. de Beau-mont, der in unserem gedichte eine so unglückliche rolle spielt,und Ermengard, die im j. 1186 die gemahlin könig Wilhelmsvon Schottland wurde, über die gattin Richards, die uns weitmehr als er selbst interessieren würde, habe ich leider nichts er-mitteln können, dass die familien Beaumont und Craon im besteneinvernekmen standen,, scheint sich aus den urkunden widerholt zuergeben. Amaury de Craon erscheint denn auch 1210 unter denen,welche dem könig von Frankreich die treue des vicomte de Beau-mont verbürgen 3 ); als dieser Raoul ^yic. de Beaumout 1216 zumkreuzzug auf brach, übergab er seinen altern sohn, der wie dergrofsvater Richard hiefs, der obhut des Guillaume des Roches, derein gegenschwäher unseres Moriz war 4 ).
Schon im märz 1203 muste Moriz von Craon zu Paris mitandern baronen Westfrankreichs dem französischen könige fürdie zeit der gefangenschaft des herzogs Arthur von der Bretagnehuldigen und erhielt dafür den schütz Philipp Augusts gegen königJohann von England zugesichert 5 ), im j. 1204 fielen dann Maine,Anjou und Touraine ganz in französische hiinde. die nächsten
1) ltymcr, Acta I 1, dOK 2) Ilarily, Itot. litt, put x 1, 8. 3) !,])(■-
lislc, Catalogue des nctes dr Philippe Auguste (Paris 185(j) nr 1223. 4) ebda
m- 1091. IG!)5. 0) ebda nr 702.
Mulll/. VON CKAuN.
Will
ui<. nd. ii j.-•!i■ ■ i■ i, in <li-n mai I L'IIII') und 'zeigen, wie sich M.s>•. .du.it /.i ;u len *-ln iln 11 n ln ■(••• tigle. ah aber ende oc-i. ! - ; i'Jtn. m. . ■ . i liäd'ii zui'-liin J’hilijip Anglist und
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d' .1 o d ■ i.gil • in n könig ■. die > j.-n frieden beschwören 2 ).
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1.. .„ n.u-.i ui. .;. 1 |..uaii.ii.umlen inii seinem inuiicu sind mir
n.t : f ;■ . h gen. eii. i.'b veiinule aller fast, dass er
de > . . 1.1.. n- in Knebin.I zugebraeht hat: denn
» * , i. .. ... i.iu uik linden der näelisleu zeit die familio
' . .. ;> ii An.ai.iv de Ciann verlreten ist, sodass man
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> rk..i,;. , !. . . I •.}..! u ii - vnn Knjdaml aus dem mai 1215 3 ),
.. I f-a • !i um 'n.el.gäbe der besiizungen Morizcns an•'.•;.n I'. . l.aude1 1 ‘I, den .-elilu.-s zu gestatten 5 ), dass der
v ,v.. ein kn;/, w, her gestorben war. und cs schiene rocht wo!
K ;. k, d.. . all« verlraute Heinrichs u, der im frieden
1.. . iJ'n< i;. ii .biiiiul als verlivier Englands auf!rat, es vorge-< , ball., den alte.len sohn in das französische lehensverhält-iu- t ,.xn ii■ n zu lassen und den rost seiner tage in dem landezu wibiuigeii, de von könige seine dienste geweiht gewesen waren.
Mniiz u von Craon hinterliefs zwei söhne, jenen Amaury i°),d t .... iiunz.o.-i.-t'lie hauptliuie fortpflanzte, aber schon 1225 beiminili-i eh /uni kreuzzug gegen die Albigenser ein frühes ende fand,nie! Piene, den begriimlcr der jiingern englischen linie, der zuk.' n. Johann in nalieii beziehungen gestanden zu haben scheint : ).k.ib ,i u;r den vater als Staatsmann kennen gelernt, so tritt dieim i.ugiua der söluie mehr nach der kriegerischen seite hervor.*'■ ‘de haben sie in poetischen darstellungen der Zeitgeschichte er-vwiiii.i.iig gef linden, von Pierre de Craon, der sieh bei der be-
; . I.da nr (Ui 1. 995. 2; ltymcr, Acta I l, 45. 3) Delisle nr 1223
l' 1 '- ne. 1'JlUn h. nr 1330—1341 (de ao. 1212,). 4) s. u. ,s. xxi amu. 0.
J) ick t.igu nielit zu fordern', denn KUebcnnaim glaubt, dass jenes reddidi *«UH b W..I auf ein inlervall des niehtliesitz.es hiudcule. 0) il. i. Amal-ii'ii*, I, iiilig Alinamieus in falscher lalinisiening. 7; er verleilit ihm nielitmif «.i.\ ihuki die leli.'iisyiUer des vaters, .sondern weist ihm muh am1 '■ <- i Ulf. den gröl-ton teil von dem zu, was 'Gaufr. de Say teiitiil de ao-*'<’ U .i.lv, |h,t. litt. |, a t. t l, 157 J).