»4 Berichte des Abu Schamah über verschied.
einer gerinnen Schar, stehend auf einem Hügel, welcher TeilHobaisch hieß. Schon hatte sich das Heer der Ungläubigenso sehr genähert, daß das Fußvolk der Muselmänner sichvermischte mit dem Fußvolke der Ungläubigen. Und esstand ihnen Nureddin gegen über, das Gesicht gewendetgegen die Keblah des Gebets, inbrünstig und still also zuGott betend: „O Herr der Knechte, mir schwachem Knechtehast du die Herrschaft gegeben über dieses Reich und diesesRegiment verliehen, ich sorgte für die Wohlfahrt deinesLandes und für das Seelenheil deiner Knechte, ich gebotihnen, was du mir gebotest, und untersagte ihnen, was dumir untersagtest, entfernte von ihnen den Jrrthum und ver-breitete die Kcnntniß deines Glaubens in ihrem Lande, undnun fliehen die Muselmänner, und ich vermag es nicht dieseUngläubigen zurückzntreiben, die Feinde deines Glaubensund deines Propheten, und habe keine Gewalt als überdieses mein Leben, und dieses überlasse ich ihnen im Kampfefür deinen Glauben und im Streite für deinen Propheten."Da erhörte Gott fein Gebet und wandte wieder zu ihm seineGnade, und warf in ihre Herzen den Schrecken und Jrr-thum, also daß sie stehen blieben auf ihren Plätzen und nichtwagten vorwärts zu gehen, indem sie glaubten, daß dergerechte König wider sie List übte, und das Heer der Musel-männer ans seinem Hinterhalt hcrvorbrechen und keiner vonihnen ctttkommen würde, wenn sie vorwärts gingen. Alsoblieben sie stehen und gingen nicht vorwärts wider ihn.Abulfathach sagt: wenn Gott nicht diese Furcht ihnen cin-gegeben hätte, so würden sie die Muselmänner zu Gefange-nen gemacht haben, und es wäre nicht einer entronnen. Alsnun das Heer der Ungläubigen also still stand, so traten zweyvon ihnen hervor, turnten zwischen den beydcn Schlachtord-nungen und forderten den Tod von den Muselmännern^