Kämpfe Nureddins wider die Christen. izV.
Zu S. ;z.
Kampf bey der hölzernen Brücke.
I. d. Fl. 553.
Es wurde die Nachricht gebracht vom Heere, daß dieFranken sich gesammejt und wider das Lager bewegt hat-ten, worauf aber Nureddin sogleich mit dem Heere auf-gebrochen war; es waren auch die beyden Heere zusammenge-stvßen, worauf es sich aber fügle, daß einige Führer des Heersfeig wurden und die Reihen verließen. Nureddin aber bliebfest auf feinem Platze mit einer kleinen Zahl seiner tapfersten Tra-banten im Angesichte der Franken. Diese aber warfen unaufhör-lich Pfeile auf diese kleine Schar und tödtetcn ihrer und der Ros-se eine große Zahl, bis sie endlich aus Furcht vor einem Hinter-halte der Muselmänner die Flucht nahmen. Also wurde Nured-din durch Gottes Hülfe und seine ungemeine und wunderbareTapferkeit und Unerschrockenheit aus der Gewalt der Feindebefreyt und kam glücklich in sein Lager zurück. Diejenigenaber, welche davon die Ursache gewesen waren, daß er mittenzwischen die Feinde gcrathen war, wurden mit Schmach be-deckt. Hierauf ging ein Thcil der Franken in die Heimathzurück; ihr König aber schickte an Nureddin Boten, welcheFrieden und Waffenstillstand anboten. Obwohl der Königden Frieden sehr heftig wünschte und mehrere Gesandtschaftengewechselt wurden, so kam er doch nicht zu Stande. Nured-din aber kam wohlbehalten nach Damaskus zurück.
Aus Abulfathach: Es kam zu «ns die Nachricht,daß Nureddin ausgezogen scy zum heilige» Kriege im I. 553,Gott aber es verfügt habe, daß das Heer der Muselmännerzur Flucht gebracht wurde, und der gerechte König (Malekal - Adel) nur zurückblieb mit einem kleinen Häuflein und