Druckschrift 
3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
Entstehung
Seite
311
Einzelbild herunterladen
 

König Veit.

zu

werden sollten und den streitbaren Männern unter den Auss 2^r.wandernden verstattet würde, sich zu bewaffnen, zu ihremeignen und des übrigen Volkes Schutz gegen herumziehcndeherrenlose Räuber

Als nun am Feste des heiligen Leodgarius diesen Vers Frentagtrag die Herolde in den Straßen von Jerusalem verkün-digten, wurde das arme Volk sehr unwillig gegen den Pa-triarchen und die Ritterschaft, und nannten sie laut ruchloseMäkler, welche, wie einst der Verräther Judas Jscharioth, dasHciligthum für Geld vertrödelten An demselben Tageaber noch wurden die Schlüssel der Stadt an Saladin übersbracht und am andern Tage hielt der Sultan selbst mit großem Sonn,Gepränge seine» Einzug in die heilige Stadt, besetzte diea-E.Burg Davids, pflanzte auf die Thürme der Mauer seinePaniere und ließ alle Thore verschließen, mit Ausnahmedes Thors von Joppe, durch welches den Muselmännern,welche kamen, um von den Christen zu kaufen, was diesefeilboken, der Eingang in die Stadt erlaubt wurde

Auf den heiligen Stätten, welche vor neunzig Jahrendurch die fromme Tapferkeit des Herzogs Gottfried und seisncr Kampfgescllcn von der schimpflichen Herrschaft derMuselmänner waren befrcyt worden, sahen nunmehr diePullanen alle Gräuel des Heidcnthums wiederkehren. DieFakih's und Kadi's und andere Priester weihten den Temspel Salomonis wieder ein nach ihrer Weise und wuschen

122) Am auöführüchsicn werden dieseVerhandlungen berichtet von HugoPlago» S. Ü15 tlgd>, womit Bernar-duS zu vergleichen ist «. iüz. Dieübrigen erwähnen ihrer nur mit wc-»igen Worren.

>,l>orva»t," lägt Nadulxl>? 7 og,L-Shale (S> S7) dar Wolk von Jeru-

rüg) Hugo Plagen < 2 . 617. Ucr».Urcs. c. 164.