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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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zov Geschichte der Krcüzzüge. BuchlV. Aap.v.

2-^Sr. Saladin die frühern Verheißungen wiederholte. Alsdiese aber ihm erklärten, daß die Bürgerschaft von Jerusa-lem nicht gesonnen wäre, die Stadt, wo der Sohn Gottesgelitten und sein Blut vergossen, in die Hände der Heidenzu überantworten: da soll Saladin geschworen haben, nachder Vereitelung aller seiner Bemühungen um billigen Ver-trag, der ?tadt nicht anders Herr werden zu wollen alsmit offner Gewalt

Die Angelegenheiten der Stadt Jerusalem leitete da-mals Balian von Jbclin, welcher durch den Bruch seinesdem Sultan geleisteten Eides zu dieser Gewalt gelangt war.Balian war unter den Gefangenen, welche mit der Erobe-rung der Stadt Berytus in die Knechtschaft der Heiden ka-men , und verschaffte sich von dem Sultan nicht nur dieFrcylassung durch die Ucbergabe seiner Burg Jbclin, son-dern auch die Erlaubniß, aus dieser Veste seine Gattin undKinder unter sicherm Geleite nach Jerusalem zu führen, je-doch mit der Bedingung, nicht länger dort zu verweilen alsEine Nacht, und überhaupt nicht ferner die Waffen zu füh-ren wider die Muselmänner. Als aber Balian nach Jeru-salem kam, drangen die Bürger in ihn mit der Bitte,daß er die Regierung der verlassenen Stadt übernehmenmöchte; und als er sich entschuldigte mit seinem Eide, stellteder Patriarch Heraklius ihm vor, daß, wenn er die heiligeStadt ihrem Schicksale überließe, deren Rettung in dieserverzweiflungsvollcn Lage ihm allein möglich wäre, er unverstilgbare Schande auf sich und sein ganzes Geschlecht laden,und eine größere Sünde begehen würde, als wenn er einen Eidbräche, den er einem Ungläubigen geleistet hätte. Auch lösteder Patriarch die Verbindlichkeit dieses Eides durch seine

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