Land der heiligen Stadt, verwüsteten Bethanien, wo der I Eft».
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Heiland den Lazarus vom Tode erweckte, das Kloster der Prä-monstratenser Mönche St. Samuel auf dem Berge Silo, selbstdie Kirche auf dem Oelberge, in deren Mitte man die Fuß,stapfen des Heilandes den frommen Wallfahrern zeigte, unddieJirche der Himmelfahrt Maria im Thale Josaphat ^).
Mit Widerstreben aber rüstete sich Saladin zur Belage- Ga-rung von Jerusalem. Denn er wünschte sehnlichst diese Stadt,eine der heiligen Statten auch nach dem Glauben der Mu-selmänner, unbeschädigt zu gewinnen "). Darum ver-suchte er zuvor vielfache Unterhandlungen und bor den Chri-sten in Jerusalem vortheilhafte Bedingungen r Waffenstill-stand für Jerusalem bis zum Pfingstfeste des nächsten Jah-res,- reichliche Versorgung der Stadt mit allen Bedürfnissen,Befriedigung eines Umkreises von fünf Meilen zu ungestör-tem Anbau des Landes und sichern« Verkehr, ja selbst die Be-zahlung von dreyßig Tausend Dinaren zum Behufs der Aus-besserung der Mauern und Bollwerke. Dafür sollten dieChristen in Jerusalem nur sich verbindlich machen, nach demAblaufe dieses Anstandfricdens die heilige Stadt zu über-geben, falls sie bis dahin keinen Beistand erhielten, wo-durch ihre Lage verbessert würde. Auch versprach Saladin,die Christen von Jerusalem und ihre fahrende "Güter sicherin jede Gegend des Christlichen Landes, wohin sie wollten,zu führen, wenn sie die heilige Stadt ihm überantwortenwürden. An demselben Tage, an welchem die StadtAokalon dem Sultan übergeben wurde, waren Abgeordneteder Bürgerschaft von Jerusalem im Lager der Heiden, wel-
AZ) III. 1. 6.
96) Nach Hugo Plagon ( 1 . 0.)sagte Saladin zu Valian, der mitihm um die Bedingungen der Ueber-gabe der heil. Ltadt unterhandelte:
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