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-90 Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. V.
besonders der König Veit gcnethen durch diesen gräßliche»Anblick in Angst und Bestürzung, für sich ein gleichesSchicksal erwartend. Aber als Saladin die Angst des Kö-nigs von Jerusalem bemerkte, beruhigte er ihn, versichernd,daß die Erwürgung des Fürsten Rainald nur die Strafe derruchlosen Frevelthatcn wäre, welche er wider allen Kriegsge-brauch an den Muselmännern geübt, und daß auch nach derSitte der Muselmänner kein König den andern tödre^). Alle
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der Araber und ein Beweis ihrescdeln SinnS, dast der Gefangene,sobald er von der Speist oder demTranke dessen, der ihn in seine Ge-walt gebracht, genossen, dadurchseines vebenS sicher wird. Hierausliest er die Gefangenen an den Ortführen, welchen ec ihnen angewiesen,und sic mit Speise erfrischen, nacheiniger Zeit aber aus den Wvrplayseines ZeltcS zurückbringen. Dannrief ec den Fürsten Rainald zu sichund sprach zu ihm: Siehe, Lurchdie Hülfe Mohammeds- bin ich Sie-ger. Dann forderte er ihn auf zumJSlam sich zu wenden. MS er aberdessen sich weigerte, so zog der Sul-tan sein Schwert und gab ihm einensolchen Hieb, daß er ihm die Schul-ter ablösie, worauf die AnwesendendaS übrige thaien und Gott die Seeledieses Mannes in daS Feuer stürzte.Worauf man den Leichnam vor denEingang deS Zeltes warf." Mitdieser Erzählung stimmt auch die kür-zere Erzählung des Abulfeda zusam-men- Die übrigen AbendländischenSchriftsteller, als Nadulph EoggeS-hale, Gaufricd Linüauf und andereerwähnen nur mir wenigen Wortendieser schrecklichen Rache des Sul-tans.
üq- Bohaeddin S. 7t.