König Veit.
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Chatillon warf er einen furchtbaren Blick des Grimms;denn er gedachte des Schwurs der Rache, welchen er ge-than, als zu ihm die Kunde war gebracht worden von demdurch Rainald mitten im Waffenstillstände treulos vergossenenBlute der Muselmänner. Und als der König von Jerusalem,welchem Saladin mit Freundlichkeit einen kühlenden Trankbieren ließ, nachdem er getrunken, den Becher dem Für-sten Rainald reichte, gebot der Sultan seinem Dollmctschevdem Könige zu sagen: „du reichst ihm den Trank, nicht ich;denn ich will nichts gemein haben mit diesem Ruchlosen."Es gebietet nemlich die alte löbliche Sitte der Araber, daßwenn ein Gefangener von dem Feinde Speise oder Trank em-pfangen, dieser keine Gewalt mehr hat ihm zu schaden, son-dern verpflichtet ist, als seinen Gastfrennd ihn gegen jeder-mann zu beschirmen. Dann ließ der Sultan die Gefange-nen hinwegführen und alle, außer dem Fürsten Rainald, mitSpeise und Trank erquicken. Nach kurzer Frist wurden allewieder geführt in das Vordergemach von des Sultans Zelte,auch derFürstRainald wurde hineingeführt; und nun wurdendieFürsien der Pullane» Zeuge eines fchaudervollen Auftritts.Saladin richtete sogleich mit grimmigem Blicke die Rede anden Fürsten Rainald und erinnerte ihn an allen Uebermuth,welchen er wider die Muselmänner geübt, und an alleseine Schmähungen wider den Arabischen Propheten undforderte ihn auf, der Lehre Mohammeds nunmehr die Ehrezu geben; und als Rainald erklärte, nur im Christli-chen Glauben leben und sterben zu wollen, erhob der Sul-tan sich von seinem Sitze, zog fein Schwert und spaltetemit einem gewaltigen Hiebe dem Fürsten die Schulter.Worauf die anwesenden Türken hiuzusprangen und denUnlücklichen jämmerlich erwürgten Alle Christliche Fürsten
Kg) Oie Berichte über den Tod merkwürdige Weise übereinstimmcnd-des Fürsten Rainald sind auf eine „Ooxsiüergiii gutem (Sal-iüiiiris),III, Band, T
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