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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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288
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I. Ehr.iiS7-

L88 Geschichte der Krcuzzüge. Duch lV. Kap. V.

zes Auch das heilige Marterholz selbst, das Sieges-panier der Frohnkampcn, wurde verloren und niemals wie-der gefunden, wiewohl es zweifelhaft ist, ob cs m die Hän-de der Heiden fiel

Als durch diese Zerstörung der stolzen Christlichen Rittterschaft die Schlacht vollendet war, ließ Saladiu die ge-fangenen Fürsten vor sich führen in bas Vordergemach seinesnoch nicht ganz anfgefpannten Zeltes Er empfing aberdie unglücklichen Ritter nicht mitHohn und Uebcrmuth , son-dern, wie es einem tapfer» und edeln Krieger geziemte, mitMilde und Achtung nur auf den Fürsten Rainald von

führte, welche er ganz alle,» zu Ge-fangene» gemacht hatte.

64) Der Englische Annalili Roge-rius von Hovcden (S. güz nennt»ach unter den Gefangene» den Rit-ter Reger von Mulbrai, welcher imfolgenden Jahre von den Templernund Hospitalitern losgekanft wurde.Ein anderer englischer Ritter, Hugode Vcllo Camxo, siel nach eben die-sem Schriftsteller in der Schlacht. ,

65) Nadnlph Eoggeshale versichert(S. 257) zwar ausdrücklich, dass dasheilige Kreuz in die Hände der Tür-ken gefallen sey («pinmi n,a»it>usüsmnatornm). Eben so auch Ean-sridus Wittisauf (I. st. Auffallend istcS aber, Last be» keinem der bekann-te» morgentändischcn Schriftstellerder Eroberntig des heiligen KreuzesErwähnuug geschieht. Dadurch ge-winnt die Erzählung Wahrscheinlich-keit, welche Hugo Plagon sS. 627)mitrheilt. Nemlich, nachdem manlange nicht gewicht, wo Las heiligeKreuz gebtiebcu, sei, eudlich in derZeit, als der Graf Heinrich vonChampagne das Reich Jerusalem ver-

waltet, zu diesen, ein Tempclbrudcrgekommen und habe sich erboten, eswieder zu schaffen, wenn tausendMann ihn ans das Schlachtfeld vonHlttin begleiten würden, ludet» erversicherte, selbst es dort vergrabenzu haben, als keine Möglichkeit mehrvorhanden gewesen, das heilige Mar-terholz auf andere Welse der Gewaltder Heiden zu cutzichen. üb nunzwar dieses Verlangen gewährt wor-den, so seycn gleichwohl die von diesemTempler während dreper Nächte an-gestclltcn Nachgrabungen vergeblichgewesen; und bey Tage zu grabenhabe man nicht gewagt aus Furchtvor den Saraccncn.

üü) Bohaeddtu S. 70. Abulfcdaist 111. S..

ü7) Besonders den König Dcit.,,Lrimns suriiinin .iiltrocincun-r escOnictn fznem anre 50

keäc-i'S mrittäAviiLern. I'ircs. e.!§ti. Man steht auch aus dem Folgen-den, dast beiner der üstrjgen gefange»nen Ritter eine schlimnre Ausnahmefand, auvcr de:n Flsrsten Rainald.