Druckschrift 
3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
Entstehung
Seite
287
Einzelbild herunterladen
 

König Veit.

- 8 -

endete die Verzweiflung der eingcfchlossenen Scharen und 2-die allgemeine Niederlage. Das Fußvolk, welches auf dieHöhe des Berges von Hierin geflohen war, wurde von denHeiden thcils in den Abgrund des Thals gestoßen, kheilsgefangen ^). Die übrige Ritterschaft, zu kraftlos um zukämpfen, wählte die Gefangenschaft. Es ergäben sich denHeiden der König Veit von Jerusalem. der Fürst Rainaldvon Chatillon, der alte Markgraf Bonifaz von Monkferrat,der Scneschall Joscelin, der Connetable Aimerich, devGroßmeister des Tempels, Honfroy von Toron und derBischofs Gaufried von Lidda, der Träger des heiligen Kreuzt

nach Torus geflohen scy, weil er es«lichtgewagt habe nach Liberias sich zubegeben, um nicht gefangen zu wcr-werden. 0lttg. S. 627. Lern.

Iches. I. c. Dagegen spricht Abulfa-radsch l Llirou. Sz-r. S. qvt) LieseBeschuldigung gegen Len TrafenRaimund in sehr barten Worten ans:,/Dcr Eraf, voll Arglist, fürchtete,daß der Sieg Len Franken zu Theillind er selbst dadurch beschämt wür-de, weil er gcrathen hatte, denKampf zu vermeiden. Er kündigte nunden Franken an, daß er mir seinerSchar gegen die Saraccnen rennenund den Kampf beginnen würde.Ais er aber heran kam, öffneten ihmdie Saraccnen einen Weg durch ihreReihen; sowohl >> 5 eil eine Verabre-dung zwischen ihnen Statt fand, alsauch weil sie wußten, daß er seinenElanbensgenvffen nicht zugetlian war..... Die Flucht des Trafen aberwar eine Hauptnrsachc der Niederla-ge der Franken, weil seitdem keinermehr dein andern traute." AuS derlateinischen Ucberstßnng wird manübrigens den richtigen Sinn dieserSteile eben sv wenig alSivieler andrer

Steilen dieser Chronik erkennt» kön-nen. Die Namen derer, weiche mitLern Grafet! Raininnd flohen, nenntRadulph Coggcsbale S. 5Z7.

6z)Irrueruut »uteni uiultiiuäc»xaganorum suxcr xeäites »>gi> perT-r-terix-iiiiim zirSeruxti moiilis, iacujus o-tcumine jsmäuäum kuge-lüiit, eos zirtteci^itsveruiil, et aiio»occiüeiisto alios caxiivLuflo vastL-verunt." Utlä. Lax. Ein Haufevon ihnen war auf den Hügel geflo-hen , weicher nach dem Dorfe Hittingenannt wird . , . . . Diesen ängstig-te» die Muselmänner, indem sie ringSumher Feuer anzündcien, und zu-gleich tödiere ihn der Dnrst, sodaß er endlich in der Angst, um demTode zu entgehen, den Muselmän-ner» zur Gefangenschaft sich ergab."Bohaeddin. Eben dieser Schriftstel-ler erzählt (S. 70) als Beweis LetMuihlosigkcit, welche über die Christengekommen war, daß ein sehr glaub-würdiger Mann ihm versichert habe,in Hanran einen Mnselmann nnge-gcirvffcn zu haben, weicher an sei-nem Zelsslkicke gv gebunden« Christel»