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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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,86 Geschichte der Keeuzzäge. Buch lV. Kap. V.

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Leichname der erschlagenen Christen und Heiden dienten ih«nen den Weg zu ebnen Der Graf Raimund, Balianvon Ibclim, Rainald von Sidon, der Sohn des Fürstenvon Antiochien, so wie die übrigen Pullanen, welche nochberitten waren, flohen nicht minder, und ihre rennendenStreitrosse zertraten die hülflosen Verwundeten. Die heid-nische Schar öffnete sich, so wie sie anrannten, vor denfeigen Flüchtlingen, welche von den Muselmännern irichtMinder verachtet wurden, als von den Christen, und schloßsich wieder, als sie hindurchgczogen waren. Die Flüchtlinge

Nahmen den Weg nach Lyrus °

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üa) Radulph Eoggeshale, welchersonst die einzelnen Umstände dieserSchlacht sehr genau und sorgfältigberichter, erzählt nur, die Schardes Grafen von Tripolis habe sichauf die Flucht begeben, als sie gese-hen, dag für das übrige Heer dochkeine Rettung mehr mogljch char.Den Bericht des Hugo Plagon aber,nach welchem der Graf von Tripolismit seiner Ritterschaft, als er gegenhie Türken rannte, von der sich öff-nenden feindlicben Schar durchge-laffen wurde, bestätigen die morgen-ländischcn Nachrichten.Als derGraf, sagt Abulfeda (M III. S.),sah, wie schlimm die Sache stand,so warf er sich auf die vordersteSchlachtordnung der Muselmänner,wo Tsaki eddin, Fürst von Hama, war.Dieser lieh ihn durch und umschloßdagegen die übrigen Franken. DerGraf aber entrann nach Tripolis, woer nicht lange hernach vor Beirübnißstarb." Wie sehr schimpflich selneFluchiselbst i» den Auge» der Muselmänner

Ihre schimpfliche Flucht voll-erschien, beweist die Art, wie Bo>haeddin (S., 69) darüber sich aus-drückt:Als der Graf, sollst derkühnste und verwegenste seines Volks,bemerkte, wie über seine Glaubens-genossen das Unglück kam, so bewogihn selbst nicht die Erwägung desRuhms, de» er durch seiue tapfereThateu sich erworben, seine Scharzu ordnen; sondern er floh gleich imAnfänge der Schlacht, ehe der Kampfhitzig ward, und nahm den Wegnach Thrus. Obwohl eins Schar derMuselmänner ihn verfolgte, so entranner doch für seine Person; der Islamaber war nunmehr sicher gesieitt gegenseine Bosheit." ES elgibk sich ansdieser Stelle ans das deutlichste, dagwenigstens Bodaeddin nichis wußtevon einem Einverständnisse, welcheszum Behufs dieser Flucht zwischendem Grasen und den MuselmännernStatt gefunden. Auch die Abendlän-dischen Schriftsteller beschuldigen denGrafen nicht einer solchen schändlichenVerräthereu, sondern führen vielmehrUmstände an, welche mit einem sol-chen Elnversländniß sich nicht rci<ttttii lasten, B, Last er Leswegen