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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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-72 Geschichte der Kreiizzüge. Buchiv. Kap.v.

abfertigte nach Ncapolis an seine Gemahlin, die KöniginMaria ^), und ihr gebot, alle zu Ncapolis befindlichenRitter ihm eiligst nachzuscnden nach Nazareth.

Zu Nazareth traf Dalian den Erzbischofs von Tyr sund den Großmeister der Templer, und verweilte mit ihnendort so lange, bis seine Ritterschaft angckommen war.Dann ließ er dem Grafen von Tripolis melden, daß dieGesandtschaft bereit sey, sich zu ihm zu begeben, woraufauch dieser fünfzig seiner Ritter den Botschaftern entgegensandte. Aber nur der Erzbischofs von TyruS und Baliankamen nach Liberias; denn der Großmeister der Templerkehrte unfern von der Stadt wieder um, weil er vor Er-mattung von dem Kampfe am Bache Kischon nicht zureiten vermochte ^). Die übrigen Botschafter fanden denGrafen Raimund um desto geneigter zur Versöhnung, weiler befürchtete, daß das Unglück der Christlichen Ritterschaftihm zur Last gelegt werden möchte; er entfernte alle Sara-zenen aus Liberias und schickte sogleich sich an, mit den Ge-sandten zu dem Könige Veit sich zu begeben. Auch der Kö-nig von Jerusalem, sobald er durch Eilboten den Anzug-desGrafen erfuhr, zog ihm entgegen mit zahlreichem Gefolge.Also siegte die Noch über den Haß und die Verachtung desGrafen Raimund gegen den König. Die beydcn erbittertenFeinde begegneten einander in der Ebene von Dotaim, amJoscphbrunnen, Key dem Schlosse Hiobs. Sobald der Kö-nig des Grafen ansichtig wurde, stieg er von seinem Rosteund der Graf folgte diesem Veyspiele, und beyde gingen

SS) Ick roine sa. leme." UngaBalian hatte Maria, desKönigs Balduin IV Witkwe, zurGemahlin.

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