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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Veit.

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Verwandte des Sultans zur Gemahlin, und führte ein zahl-reiches türkisches Heer bis in die Nahe von Jerusalem, mitdem Verheißen, diese heilige Stadt in die Gewalt des Heid,nischcn Sultans zu bringen, alles Land von Montroyal bis nachJericho und Neapolis mit Feuer undSchwert verwüstend. Zwarerfüllte ernichtdieseruchloseVerheißung; denn dieLlittcrschaftaus Jerusalem zog ihm entgegen mit dem heiligen Kreuz, undüberwand den abtrünnigen Verräther in tapfcrm Kamvfe.Aber gleichwohl setzte der Abfall dieses Ritters alle Christenin großes Schrecken ^). Dieses geschah nicht lange vor demWaffenstillstände, welchen Graf Raimund schloß.

Durch dieses und ähnliche Vorfälle wurde besondersder Unwille wider die Templer immer heftiger und allgemeinner, und viele fingen an sie zu beschuldigen als die Anstifteralles Unheils, welches über die Christen gekommen war undnoch kommen werde. Man schob auf sie vornehmlich dieSchuld des Verraths, welcher wider die Deutschen undFranzosen vor Damascus vierzig Jahre zuvor verübt worden,eben so das Unglück, welches König Amalrich in Aegyptenerfahren, und außer vielen andern, dessen man sie anklagte,wurden sie nicht ohne starken Schein beschuldigt, das Reichan Veit von Lusignan für Geld verkauft zu haben '). Sol-che Anschuldigungen, welche von Mund zu Mund verbrei-tet und immer von neuem angefrischt wurden, fanden durchöftere Wiederholung immer mehr Glauben, und steigertendie Erbitterung; und in dem Maße, als der Haß gegen dieTempler sich stärkte, sank der König Veit, der auf ihrenSchutz fast allein sich verließ, in tiefere Verachtung.

Dem Könige Veit kam unter diesen Umständen der An-trag des Sultans, den mit dem Grafen Raimund nur auf

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L) Herolä. I. 4.