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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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262
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2 6r Geschichte der Krcuzzüge. Buck) IV. K a p. V.

Ehr.

» 187 .

Wenn selbst das Haupt der Geistlichkeit in der heiligenStadt sich nicht einmal bemühte, den Schein eines anstän-digen Lebens z» bewahren, so ließ sich wohl erwarten, daßallgemeine Sittenlosigkcit und Ruchlosigkeit gleichen Schritthielten mit dem Unfrieden und der Parteyung unter denPfaffen und Layen. Die Klagen über das Vcrderbnißder Sitten unter den katholischen Christen im heiligen Landewerden daher heftiger, je mehr sich ihre bürgerliche und krie-gerische Verfassung der Auflösung nähert. Die Begeisterungverschwand gänzlich aus den Gemächern, alles Vertrauen aufGott und seinen Beystand wich von den Fürsten und dem Volke,und die Kreuzfahrer, deren Vorfahren auch in der Gefangen-schaft unter den qualvollsten Martern standhaft ihrenGlaubcnbewahrt hatten, wandten jetzt nicht selten freywillig sich zudem Irrglauben des arabischen Lügenprophckcn. Selbst einTempelherr, Robert von St. Alban aus England, brachdas heilige Gelübde seines Ordens, werlcugnctc den Hei-land, begab sich zu Saladin, ward Muselman», erhielt eine

schoss im Jahr 118 ' wirklich nach demAbendland« reiste, vielleicht um ge-gen den Patriarchen HeraküuS- zuklagen. Für diese Annahme streitetnoch, dost um dieselbe Zeit auch derPatriarch Hcraklius im I. n 8 l ein«Reis« nach dem Abendland« unter-nahm, um Hülfe für das heiligeLand bei, den abendländischen Für-sten zu suchen, was nicht nurBernacd und Hugo Plagon, son-dern auch andere glaubwürdigeSchriftsteller berichten. S. liastnlsiists Oia-no imsgiuos iiiktoriar. S.0ZH. Io. Lromnto» Liiro». S. rigg.

üogcr. äe Ilov-äcn b'ol. Z58 a.

Lpaü nun aber die von keinem an-dern Schriftsteller erzählte Vergiftung

des Eczbischosss Wilhelm betrifft, sotrage ich kein Bedenken, mit Pagi(»ft Laroirii Emirates -ft a. rrsig h.in.) sie für eine Fabel zu erklären.Denn der Erzbischofs Wilhelm vonTnrus ist nicht nur im I. n87 imhciligeu Lande selbst bei, der Aus-söhnung des Grafen Raimund vonTripolis mit dem Könige Weit tüä-tig, sondern er tritt auch baldhernach im Abendlande als Ge-sandter der Kirche des heil. Landesauf. Niemand sonst aber wird wohldarauf kommen, m!i Marin einenzweytcn Erzbischofs Wilhelm von Ty-rus an die Stelle des vergifteten zusetzen. Ilistoiie ilo Srlrälli 77 l.S. gsy. Anm.