rS4 Geschichte der Krenzzüge. Buch IV. Kap. V.
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wenige Monate geschloffenen Stillstand um drey Jahre zu'verlängern, sehr gelegen; und auch die Templer riechen,solchen Antrag nicht abzulehnen ^).
DiePullanen hofften nun eine mehrjährige Ruhe. Zwarkamen am nächsten Osterfest manche streitbare und kämpftlustige Pilger aus England und andern abendländischen Reftchen, welche durch die Predigten des Patriarchen von Jcrursalem waren bewogen worden, dem Dienste Gottes sich zuweihen: sic kehrten aber fast alle zurück wegen des Waffen-stillstandes, und nur sehr wenige blieben, um die Zeit desKampfes zu erwarten B.
Plötzlich störte die Waffenruhe der unbesonnene FürstRainald, welcher schon zuvor einen Waffenstillstand treulosgebrochen hatte. Er überfiel durch ungestümen Sinn undschnöde Gier nach Beute getrieben eine Karawane von Mu-selmännischen Kaufleuken, welche im Vertrauen auf denWaffenstillstand durch sein Land auf dem Wege von Damas-cuS nach Arabien zog, plünderte ihre Güter und legte dieReisenden in Ketten. Auch weigerte sich Rainald den Raubund die Gefangenen zurück;» geben, als Saladin sie dem Waf-fenstillstände gemäß zurückfordern ließ. Da schwur Saladin miteinem feyerlichcn Eide, den Fürsten Rainald, wenn er inseine Gewalt einst kommen sollte, mit eigner Hand zu rödtcn D.
Bald verbreiteren sich schreckende Nachrichten von dengewaltigen Rüstungen des durch diesen treulosen Fricdcns-brnch erbitterten Sultans; von allen.Seiten aus Arabien
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7.4. Loliaecl. 70. Die Abendlän-dischen Nachrichten ohne Unterschiedreden mit großem Unwillen von die-sem Zriedenebruch. Oantr. Vini«.I. lLL. clu Virr. x'. ri23.