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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Veit.

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zur Hülfe des bedrängten heiligen Grabes, lind auch zumVolke über die Verdienstlichkeit des Kampfes Wider die Hei»den redete

i) Die Nachrichten des BernardusThcsanrariiis (v. ipa. ijz.) und Hu-go Plagen (S. üog.üoü) über dieseVerhältnisse zwischen dsni ErzbischoffWilhelm und dem Patriarchen He-raklius sind nicht ohne Schwierigkeit.Ed sind übrigens die Nachrichten bei-der Schriftsteller, wie man auf denersten Blick erkennt, aus EinerQuelle geflossen. Sie erzählen, zwarohne die Zeit zu bestimmen, der Erz-bischofs Wilhelm seit nach der Wahldes Patriarchen nach Rom gereist,um die Anerkennung desselben znrcrüindcrn, und habe auch bey demPapste und den Tardinälcn vielenEingang gesunden. Der Patriarchaber, nachdem er sich seines Fein-des durch einen Eifttrunk entledigt,sc» ebenfalls nach Nom gereist, woseine Bestätigung keine Schwierig-keiten gefunden. Nach seiner Rück-kehr habe das ärgerliche Leben mitder Frau des Spccerephändlcrs zuNeapolis angefangen. Man sollte nunglauben, alles dieses müsste in demZeiträume etwa Eines Jahres nach derWahl des Patriarchen fallen. Alleindie Wahl des Patriarchen Herakliusgeschah noch im Oktober des Jahresr-7S, des siebenten RegierungSiahrsdes Königs Balduin IV; sie wirdnoch voll Wilhelm von TyruS eXXH.4.) selbst erzählt und allerdings aufeine sehr trockne Weise, welche ver-mutben lässt, dass er nicht mit ihreinverstanden war.flcgneiiri mcn-,e z-riciie non. Occobr. anno zion-tikcatnr »nl XXII, ctominu» Xmrl-

rion», Iioutio memoria? Ilieio-olz--mornm i>-rtritiroita, vir cim^iex nr-

findet sich in dem Werke des Wil-helm von Turus auch nicht die min-deste Andeutung von seiner Span-nung mit diesem Patriarchen; devErzbischofs Wilhelm erzählt bis z»>nJahr 1184 ohne Unterbrechung so-wohl als ohne Erwähnung einer oonihm unternommenen Reise nach Rom,die Begebenheiten und bricht erst be»diesem Jahr, gerade im Anfänge desdrei, und zwanzigsten Buchs, plötz-lich ab. Daraus scheint zu folgen,dass bis zu dem genannlen Jahrewenigstens kein öffentlicher Schrittgegen den Patriarchen von ihm ge-schehen ist. Indes, scheint es sehr glaub-lich, dass der Erzbischoff wenigstensschon im Jahr 118S seine Geschichtevon Jerusalem adbrach. Denn die weh-mülhigcn Klagen in der Vorrede desangcfangenen drei, und zwanzigstenBuches über die steten Niederlagender Christen machen es sehr wahr-scheinlich , dass diese Vorrede voö derSchlacht bei) Hittin (1,87) geschrie-ben wurde, und vor dem Verlust vonJerusalem; denn behde Unglücksfällewürde erben dieser Gelegenheit gewißbestimmter angedemei haben. Eben da-durch scheint uns in den Nachrichtende»Hugo Plagon wenigstens das Be-stätigung zu erhalten, daß der Erzbi-