König Balduin IV. 24;
hör gab, verließen sie voll Unwillen die Versammlung undselbst die Stadt Dieser ärgerliche Vorfall sprengte
nicht nur den Reichstag, sondern bewog selbst den GrafenVeit, welcher dadurch von der Unversöhnlichkeit des altenKönigs überzeugt wurde, zu öffentlichen Tätlichkeiten. Erfiel ein in das Land des Königs und beraubte bey der VesteDarum an der Gränze des Landes einen Arabischen Stamm,welcher dort für eine schwere Schatzung mit Bewilliigung und unter dem Schutze des Königs seine Heerdenweidete.
Dadurch wurde der König bewogen, die Erhaltungder Ruhe im Reiche kräftigen Händen anzuvertraucn. Ineiner Versammlung allcrlLandhcrren des Reichs bestätigte etaufs Neue den Grafen Raimund von Tripolis zum ReichstVerweser.
Der Graf Raimund aber, wohl wissend, daß seineErnennung zum Rejchsverwcser nur Einer Partey gefielund daß andere, besonders der Patriarch von Jerusalem,die Großmeister der beyden Orden, der Seneschall ZvscelittUnd selbst der Fürst Rainald sie mißbilligten, nahm dieReichsverwaltung nicht eher an, als nachdem die vonihm gestellten Bedingungen genehmigt worden. Durch
»71) ,, Qnnuine stLNni exsiräitiTioii kiri^errt» recessevuirr crtnr iii-üi?nnioii.e gimitl, iron sslrrm a citria»
Weiler unten nennt WilöciMvon Tyrns das Betragen des Pa-triarchen einen rrrlemperanits.
Die obige SrE verziert Hugo Pla-gon also: „ 6U. oreirr xi-siir äes-
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r?3) Denn man sucht aus der gan-zen Folge der Begebenheiten, daß e-nur in großer Beschränkung richtigist, waö Wilhelm von LyruS sagt:„Irr c^rro kaoro xopirli rrnrver-si tzt pvirrcixrim ex psiie xlrrrim»viäedlinir Lari^seci^se äesiclerüs rNrricL eriin» er siNbliriLris viäedanrrvnmii-'rrL ssln-tis virr, sr praeärotS6omiri re-;iorrrm errra ev«mttt<kr«c>inr ne^oriorrur»."
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