König Balduin IV.
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ohne große Bedenklichkeit, den Grafen Raimund von Tripo- 2-gCh>lis zum Feldhaupkmann
Kaum aber hakte Saladin, durch den Anzug der Ritt'»-De-terschaft von Jerusalem bewogen, die Berennung der VesteKrak aufgehoben '^), so ließ der König seinem Hasse gegenden Grafen von Joppe noch freyern Lauf; er verlangte nun-mehr von dem Patriarchen Hcraklius selbst die Auflösungder Ehe des Grafen mit seiner Schwester, welche er selbstwenige Monate zuvor mit so großer Hastigkeit bewirkt hatte,und die Anberaumung einer Tagfahrt, an welcher er alsKlager gegen seinen Schwager auftreten wollte und derPatriarch die Scheidung vollziehen sollte. Sobald der Grafvon Joppe diese Absicht des Königs vernahm, eilte er demzurückkehrendcn Heere voraus nach seiner Stadt Askalon,auf Deren Treue er sich verließ, und berief dahin auch seineGemahlin aus Jerusalem auf das schleunigste, in der Be-sorgniß, der König möchte seine Schwester zurückhalten, fallser vor ihrer Abreise nach Jerusalem zurückkäme. Sobald aberBalduin in der heiligen Stadt angekommcn war, so ergingan den Grafen Veit die königliche Ladung vor das mit demPatriarchen verabredete Ehegericbt. Und als der Graf aufMehrmalige Ladung nicht erschien, mit Krankheit sich ent-schuldigend, so zog der kranke König selbst, vom ungestümenZorn getrieben, in Begleitung mehrerer Barone, nach Askarlon, um dort selbst mit eigner Stimme den Grafen vor Ger
,87) xviM. a>r. xxii. z-,. DieStadt Segor, an der südlichstenSpitze des todtcn Meers gelegen, >>nAlterchume Zoar, hieß zu dieser Zeitin der Volkssprache, nach der Versachernng des TkzbischvffS Wilhelm,Palmer.
16?) >,ViVa Voce, roleunitersus vnaaie " Diese Händel des Kö-nigs Balduin mit dem Grafen Veitwerden noch ovn Wilhelm von TpruSerzählt in dem Anfänge dcS unvoll-endeten dreh und zwanzigsten BuchSseiner vortrefflichen Geschichte de-Reichs Jerusalem.
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Ni. Band. r.