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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Balduin IV.

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stieg den Berg Thabor und belagerte das griechische Klosterdes heil. Elias, welches durch den Muth der Mönche unddie tapfere Verthcidignng des Landvolks, welches in dasKloster geflohen war, gerettet wurde. Mit den auserlesen-sten Scharen lagerte sich Saladin selbst an der Quelle Tu-bania*"), am Fuße des Gebirges von Gilboa und am Wegevon Beisan nach Neapvlis. Es traf sich gerade, als bas^S-rrHeer der Heiden von Beisan dahin zog, daß die EmireAzzeddin Dschordik und Dschawcli, welche die Vorhut führ-ten, auf die Ritterschaften von Krak und Montroyal stießen,mit welchen Fürst Rainald von Charillon durch dieses Thalzu dem königlichen Lager zog; die Emire säumten nicht mikdem Angriffe, und viele tapfre Christliche Streiter fielenvon ihren Schwertern "'J.

Der Graf von Joppe, als er diese Bewegungen Sala-dins vernahm, führte sogleich sein zahlreiches Heer übern-Serr.das Gebirge von Nazareth in die Ebene von Esdrelon, woer bey der Burg Faba die Scharen ordnete zum Angriffe, nach-dem die Christlichen Kämpfer sich zur Schlacht bereitet hattendurch reuiges Bekcnntniß ihrer Sünden und den Genuß des

Igü) So nennt Wilhelm von TvruSdiele Quelle. Bobacddin nennt hedie Quelle vvnDschaluih (Li» QsolmInUi), und der arabische geographi-sche Lcxicograpb des SchultenS (I»ä.gsozi e. Ir. V.) setzt ihre Lage zwi-schen NeapoliS und Beisan Nachder Angabe des Schatzmeisters Ber-nard ko. -44, wo übrigens statt s»»°ldaderi.w zu lesen ist su»s -ruhaniae)ist diese Quelle nur vier Rasten (gua-tnor ieuoas) von der Quelle Sepho-riS entfernt und lag im Distrikte derBurg Faba bfranzös. ta I'cvc. Hugorlag. S- LSS u. a.). Bobacddin

(S. 5g. 71 ) nennt diese Burg Fult»mit ganz gleichbedeutendem Namen,und bezeichnet ste als einen sehr be-kannten Ortdenn Fula (Collcctivumvon Full heim im Arabischen Bohnen.Dgl. llomiuentario ste beiio ortio. «»:Li>»is<-ti. hier. (Gott. 1796) S. Igo.Diese Burg, welche damals von denTemplern und Hospitalitern gemcin-schaflllch besetzt war, lag auf demWege von NeapoliS nach Nazareth,zwischen Scbaste und Nazareth. Hu-go klag. S. 5YY

ig7) Bobacddin S. 54.