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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Bald» in IV. -17

genommen, und der Athabek Emadrddin nur mit Mühe vonSaladin der Witth der würgenden Soldaten entrissen;nach achttägiger Belagerung fiel auch die wichtige undvolkreiche Stadt Amida '**). Der Fürst Schah Arnreu vonChelat in Armenien, welchen der Athabek Azzeddm zuHülfe gerufen, kam zwar mit einem ansehnlichen Heere,hielt es aber für räthlich, als Saladin gegen ihn anzvg,Friedcnomtterhandlungen anznbietcn, und als diese nichtangenommen wurden, eiligst znrückzukcheen. Dem Sultanwehrte daher niemand, sich in dem Besitze seiner Eroberun-gen zu bcfestigcn, Als er nun diese Eroberungen hinreichendgesichert glaubte, zog er zurück nach Syrien, um den AthabekEmadcddin zu züchtigen wegen der Feindseligkeiten, welcheer gegen die Landschaften von Ezaz, Tcllbascher und anderndem Sultan gehörigen Burgen geübt hatte; eroberte in wenigenTagen die festen Burgen Teil chalcd und Ainrab, und rücktedann vor Aleppo» Der Athabek Emadcddin war des unge-stümen Sinnes und der Ungenügsamkcit seiner Emire schon

Arabischen Stammes der Assadibsn,Dieser nahm den ihm dadurch wi-derfahrnen Schimpf sehr übel; erhob den Schuft auf, zeigte ihn demSultan und sprach:Siche, mitwelchen Massen diese Leuie uns be-kämpfen , sie halten uns offenbar füreinen Haufen von Knechten. Führemich gegen Feinde, welche meinerTapferkeit würdig sind, oder ich ver-lasse dich/' Der Bcrdrus: dieses Emirslheilic sich dem ganzen übrigen Heeremit nud Saladin sah- sich dadurchgcuöthsgt, die Belagerung aufzuhcben.Die Wah'h"it dieser Erzählung wirdfchon dadurch sehr zweifelhaft, da«weder Abulfeda noch Abulfgradsch sicausgenommen haben,

122) Die Stadt Amida verlieft Sa-ladin an den Orlhokiden Nureddin«den Sohn LeS Äara ArStan. Uosi,S. ZI. oZtniifeci. S. gS. Ganz rich-tig also Wilhelm von Tyrus (XXll.3 g):g^miciccm irociit ex oomziaciooniäsm 'pnioornm n ei! mich dkornti-110 nomine, Mio tdiroescilem, e:i-zue obeegnii« et ^nxilio siretns li-Ueoam in ^.irtidus iüi, mor-im eue-rer et Lndegerat rexionem. " Dis'Bibliothek von Einer Million undvierzig Tausend Bände», welche in die-ser Stadt erbeutet wurde, ließ Saladinhinwegrühren und schenkte sie seinen,vornehmsten Äad! sKadi al Fase!) undGeheimschrcibcr. ^dutkzr, Osspo»,

S>s. i>. 28 -.

Ehr.

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