ri6 Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. III.
ungestüme Sinn der dortigen Emire schon so unerträglichgeworden, daß sie auch deswegen sehr froh waren, diesesFürstenrhumS los zu werden. Saladin aber beschleunigteum so mehr die Ausführung seiner Pläne, als ihm gemeldetwurde, daß Botschafter aus Mosul die Franken zum Kriegswider ihn aufgefvrdert und ermuntert hatten
Nachdem er seit der Rückkehr von Berytus nur wenigeTage zu Damaseus geruht, zog er zuerst vor Aleppo undängstigte diese Stadt drei) Tage lang, dann ging er bcyBira über den Euphrat; mehrere dortige Statthalter, wieModbaffercddin von Harran, und Nnrcddirr aus dem Ge-schlechts Oethok zu Hesn Kaifa, unterwarfen sich frcywilligund übergaben ihm ihre Statthalterschaften, der erstcre ausHaß und Neid gegen den Emir Kaimas; die Stabt Ebessawurde durch den Sohn ihres Statthalters verrathcn ^o).Chabur, Nesibin nud andere Stabte öffneten ihm gleichfallsdie Thore ohne großen Widerstand, und in wenigen Tagenwar er Herr fast der ganzen ehemaligen Grafschaft Ebessa.Die Belagerung von Mosul zwar mißlang, weil der EmirKaimas die Stadt zum Widerstande auf das trefflichste gcrü-A'E stet halte dagegen aber wurde Sandschar im Sturm
ii,/ S. Anm. i> 6 . Marin st. o.
S. Jgy) erzählt, vielleicht nach EvnAI-Albir, be»ds Alhabekä von Alep-po und Mosul hätten eine öffentlicheGesandlschafl an den König von iäe-rnsalcm geschickt, ihn ausgefordert-um Kampfe gegen Saladin und hcherbolen, die Kostest dieser Unterncü-mullg zu bezahlen. Dis abendländi-schen Geschichtschreiber erwähnen die-ser Unterhandlung mit keinem Worte.
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,21) Marin (S- Z?Z) erzählt folgen-de Anekdote als die nächste Veran-lassung zur Aushebung dieser Bela-gerung. Ald der Sultan sich bep derBestcluigung der Vclagernngdiverkeder Mauer sehr näherte, beschimpftevon derselben herab ein gemeinerMensch ihn nicht nur mit Schmäh-Worten, sondern warf auch nach ihmseine» mir Nägeln beschlagenen Schuh,welcher aber nicht den Sulla» traf,sondern den Emir'Schawal, HauptM durch Tgpstrkeit schc berühmten