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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Balduin IV.

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Schicksale des Alexius. Denn nach dem Tode des Kaisers 2 Ar-Manuel fuhren die Kaiserin Maria und ihre Räthe fort,trotz des Unwillens der Griechen, die Lateiner zu begünsti-gen ").

Die Christlichen Fürsten in Syrien beschäftigten sich indeßwährend des Stillstandes mit manchcrley Angelegenheiten, amwenigsten aber mit Rüstungen für den Krieg wider Saladin,so sehr auch die Rüstungen Saladins die baldige Erneuerungdes Kampfes erwarten ließen. Der König Balduin verlobteseine jüngere achtjährige Schwester ans den Betrieb desFürsten Rainald an Henfricd von Toron, den Enkel des beyLiberias getödteten Conneeable, und schloß mit ihm einenTauschvertrag, wodurch Henfricd die durch den Tod seinesGroßvaters auf ihn vererbten Länder von Toron, Chatelnenfund Paneas an das Reich überließ ^). Der Graf Raimundvon Tripolis faßte eben damals gegen den König und dieganze in Jerusalem damals herrschende Partei) einen heftigenGroll, welcher niemals wieder sein Gcmüth verließ; denndes Königs Mutter, ihr Bruder Joscclin, des ReichsSeneschall, und deren Parte», welche sich der Herrschaft be-mächtigt hatten, bewogen den König, dem Grafen denEintritt in das Reich zu verbieten, als dieser nach zwcy«jähriger Abwesenheit aus dem Reiche im Anzüge war, umLiberias, das Erbthcil seiner Gemahlin, zu besuchen.

Diese Beleidigung war um so kränkender, als Raimundschon bis nach Biblus gekommen war, da das Verbot desKönigs zu ihm gelangte. Zwar nöthigten die übrigen Ba-rone des Reichs bald hernach den König, dasselbe zurückzurnehmen; aber den Frieden stellten sie nur äußerlich her ^),

g;) Ileruni ad Ltexio I. clc. xe-»»iir. I.ib. IV. x. 626 .

S8) venu. a>r. XXII. z.

87) Wilhelm von T,,n,s (XXII. y.)sprich! über vielen Handel mit unge-mein heftigem Unwille». Er nenn.