roo Geschichte der Kreuz züge. Buch IV. Kap. III.
bekämpfte tapfer die Heiden, wo sich die Gelegenheit dar-bot, und wenige Jahre vor seinem Tode unternahm er zweygefahrvolle Züge gegen den Sultan Kilidsch Arslan vonJkonium 2'). Stets nahm Manuel Anihcil an den Ange-legenheiten der lateinischen Christen im heiligen LandeDie Krcuzcsfürsten, welche nach Byzanz kamen, fandenfreundliche Aufnahme, und noch wenige Monate vorseinem Tode gewährte er dem Erzbischoff Wilhelm von Ty-rus, welcher nach Beendigung der großen Kirchenversamm-lung im Lateran sich nach Constantiuopel begab und siebenMonate dort verweilte, nicht unwichtige Vortheile für dielateinischen Christen in Syrien Er war überhaupt denAbendländern, besonders den Franzosen und Italienern,nicht abhold, wiewohl diese seine Zuneigung oftmals fürVerstellung hielten; und er warb aus eben dieser Zunei-gung zu den Abendländern für seinen Sohn, nicht ohneSchwierigkeit, um eine französische Prinzessin als Gemahlin.Der Erzbischoff Wilhelm von Tyrus wohnte den glänzendenFeyerlichkeite» bey, womit ^n dem Palaste Constantins desGroßen der Kaiser die Vermählung seines nachher so un-glücklichen, damals dreyzehnjährigen Sohnes Alexius mitder achtjährigen Agnes, Tochter des Königs Ludwig VIlvon Frankreich, fcycrte Aber die Griechen sahen mitUnwillen die Begünstigung der Lateiner in ihrer Hauptstadt,und dieser Unwille.war nicht ohne Anthcil an dem schrecklichen
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Sr) In den Jahren n?4 und 1173.
11b. IV. x. 607 8 ^.
82) S- oben.
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