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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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sor Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. K a p. III.

weil sic besorgten, daß solches nur Vorwand sey und Rai-mund in der Absicht komme, den König, dessen Krankheitimmer heutiger wurde, von dem Throne zu stoßen und sichdes Reichs zu bemächtigen.

Von nickt minder schlimmen Folgen war der Ehe-streit, welchen der Fürst Bocmund in Antiochien begann.Denn er verstieß ohne gegründete Ursache seine Ge-mahlin Theodora, die Nichte des Kaisers Manuel, ver«wählte sich mit Sibylle, einer übel berüchtigten Frauund verachtete nicht nur den kirchlichen Bann, welchender Patriarch nach mehrmaliger vergeblicher Erinnerungüber ihn anssprach, sondern begann die heftigste Ver-folgung gegen die ganze Geistlichkeit, plünderte die Kirchenund Klöster, und belagerte ein wohlbcfestigtes, der Kirchevon Antiochien gehöriges Schloß, wohin sich der Patriarchmit seiner Geistlichkeit geflüchtet hatte, um seinen Verfol-gungen zu entgehen. Der Patriarch rächte sich dagegen mitdem Jnrerdicce über das ganze Land; also daß kein anderesSacramcnt von den Geistlichen dem Volke gewährt wurde,als die Taufe der Neugcbornen. Der Fürst ließ sich aberweder durch diese Schrecknisse, noch dadurch, daß mehrereseiner mächtigsten Barone ihn verließen, und die ver-folgten Prälaten wider ihn selbst mit den Waffen schirm-

zuern im Allgemeinen diejenigen,weiche den König zu diesem Schritteperleneren. üiios Ueiiai, impienitis»itnunos, spnilum iiaiientes ingnic-NlM und Weiler unten viros negnam;später bezeichnet er ausdrücklich dieKönigin, den Scneschalt und derenAnbang als die Anstifter: ,,Negis

et in exiorgneneto iinxcnniUL. etejnsücm t.ater, Nezins Senescsiois»nun: peiwik copurn VI'

r!s impiis." Es in klar genug, daßder Erzbischaff zur Eegenparrey ge-körte; und in dem nachbcrigen Be-tragen des Grafel: Nalmund findensich wenigncnS Gründe, eS nicht fürentschieden zu achten, dag ibm soganz oolltommen Unrecht geschah, alSder Erzbischoff eS darfiellt.

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