König Balduin IV.
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schlechte angehörig und ein sehr wackerer Ritter, war zu 2. §k>r.einfachen Wesens und von listiger Welrkliigheit zu sehr ent«scrnt, als daß er unter einem Volke, wie bas damaligeChristliche in Syrien, zu einem großen Ansehen hätte ge-langen mögen. Darum erhob sich ein allgemeines Geschrei),daß Veit von Lusignan weder durch Tapferkeit und Klug-heit, noch durch Reichthum und Ansehen tüchtig wäre zurBehauptung der ihm zugedachtcn Krone und des Vorzugsvor so vielen vornehmeren einheimischen und fremden Rit-tern , welche damals in Syrien waren ' °). Für Veit wardaher diese Erhebung, wie sich vorhersehen ließ, »ich- er-sprießlich, vielmehr der Anfang eines sehr unglücklichenLevens; sie brachte ihn nur zu der nichtigen Ehre, derStammvater eines Geschlechts zu seyn, welches einige Jahr-hunderte hoher Titel sich rühmte, Kronen trug ohne Machtund Gewalt, und abhängig war von den Launen der unste-ten Staatsklugheit anderer mächtigerer Fürsten.
Die Lage des Reichs hatte überhaupt sich so gewendet,daß nur Waffenstillstand mit den Heiden, ober Partcyungund Krieg der heidnischen Fürsten unter einander dessenDauer fristen konnte; zumal da unter den Christlichen Für-sten selbst des Unfriedens und gegenseitigen Mißtrauens
78) t^namvis »oviNores et xruüentiorcs, äitiores etisw in Ncgno
-VVNIr. l c. Der Ritter Gott-fried Dinisaut, Geschichtschreiberder Kr«uzfahrt des Königs Ri-chard Löwenherz, welcher den nach-herigen König Veit persönlich kannte,urtheilt über i:>n, wie aus der Ee-ichichte seines Lebens hervorgeht,
sehr richtig also: ,,1-ex 6»iüo nun«
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