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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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196
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2 . Ehr.117s.

I. Cbr.

Ilgo.

196 Geschichte der Kreuz zügr. Buch IV. Kap. III.

haben, baldigst z» kommen; aber vergeblich ward die Er*fülluug dieser Verheißung erwartet ^), ungeachtet hcrnachdes Herzogs Oheim, der Graf Heinrich von Troves, dessenVerwendung bey seinem Neffen während seiner Pilgerschaftim gelobten Lande die Barone nachsuchten, ihnen versicherte,daß bey der Mcerfahrt des nächsten Frühlings ihre Hoffnungin Erfüllung gehen würde "). Noch hegten die Baronediese Hoffnung, als plötzlich der König mit übereiltem Ent-schluß das Schicksal seiner Schwester entschied. Denn alsum diese Zeit Balduin vernahm, daß der Fürst von An-tiochien und der Graf von Tripolis mit einer zahlreichenRitterschaft im Anzuge waren, um das Grab des Heilandeszu besuchen: gerieth der arme Mann, dessen schrecklicheKrankheit schon zur größten Heftigkeit gestiegen war, in dieBesorgniß, als ob die Pilgerfahrt nur der Vorwand wärefür ihre Absicht, ihn wegen seiner Unfähigkeit zur Regie-rung von dem Reiche gänzlich zu entfernen; und um dieseAbsicht zu vereiteln, gab er eiligst seiner Schwester zumGemahl den Ritter Veit von Lusignan, Sohn des HugoBrunus, aus dem Lande Poitou, und ließ selbst wider alleSitte noch während der Fastenzeit das Beylager ftycrn ").Auch ihm brachte Sibylle, wie ihrem ersten Gemahl, demMarkgrafen Wilhelm, die Grafschaft Joppe und Askalonzu. Der Unwille über diese hastige und übereilte Wahl^)war allgemein; denn Veit, obwohl einem vornehmen Ge-

7») 6»>isis ljuksiurclam aäliua no-Ins ineoAnttis venire reaneavit.Vt'itk. k>r. 1 . c. Diese Ursachendürfen bey der damaligen Sage desVkcichs Jerusalem nicht weit gesuchtwerden.

7Z) VVUIu 0 )'r. XXl. zo.

7 S) Intra Uascltalia xraetcr woremeoleninia.. XXIl. r.

7S) Wilhelm von TnruS spricht a.a. O. sehr geheimnisvoll von dieserWahl, und bemerkt mit dem bey sol-chen Gelegenheiten ihm gewöhnlichenAusdrucke, sic sey geschehen causr»'tuilnuiiam iittervcntentivns.