iy8 Geschichte der Kreuzzüge. Buch 7V. Kap. III.
I. Ckr. kein Ende war. Denn immer neue Ursachen weckten von
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neuem den Unfrieden, welcher seit dem Anfänge dieserEottesfahrten die Christliche Macht geschwächt hatte.
Als nun der König vernahm, daß die Stadt Liberias,welche Saladin überfallen, nur durch die Anwesenheit desFürsten Vormund von Antiochien und des Grafen von Tri-polis, welche auf der Rückkehr in dieser Stadt einige Tagegeruht hatten, war gerettet worden, und daß überhaupt derSultan feit der Beendigung des Krieges in Kleinasien mit gro-ßen Unternehmungen umgehe gegen die Christen: so sandteer;u ihm Botschafter und begehrte einen Stillstand für dasReich Jerusalem, sowohl zu Wasser als zu Lande, und fürdie fremden nicht minder, als die einheimischen Christen.Saladin gewährte solchen Stillstand willig, jedoch, wieder Erzbischoff Wilhelm von Tyrus selbst urthcilt, nicht ausFurcht vor den Kreuzesrittern, sondern weil es seinem Heerewegen der Dürre und Unfruchtbarkeit, welche fünf Jahrehindurch im Lande von Damascns geherrscht, an Nahrungfehlte ^). Mit banger Ahndung bemerkt derselbe Erzbi-schofs, welcher zu dieser Zeit thatigen Antheil an allen An-gelegenheiten des gelobten Landes nahm, daß dieser An-standfrieden zwischen den Christen und Heiden der erste ge-wesen, welcher unter ganz gleichen Bedingungen, und ohneirgend einen bcsondcrn Vorchcil für die Christen geschlossenworden ").
Saladin wandte hierauf seine Macht gegen die Graf-schaft Tripolis, indem er das Land verwüstete und die
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