König Balduin IV.
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rühmlicher Weise sich trennte, ebne des Kampfes sich zuuntcrwinden. Mit Bckümmeruiß wendet der ErzbischofsWilhelm von Tyrus, den baldigen schrecklichen Fall desChristlichen Reichs in Jerusalem ahnend, auf diese unrühm-lichen und unglücklichen Ereignisse die Worte des Psalmesan r Der Herr, ihr Gott, war von ihnen gewichen.
Die Hoffnung der einsichtsvollen Männer im Reichewar noch allein darauf gerichtet, daß der Schwe-ster des Könige, welche noch immer im Witwen-stande lebte, ein Gemahl zu Theil werde, welcher demReiche vorznstehen im Stande sey. Aber auch diese Hoff-nung ging nicht in Erfüllung. Die Wahl der Rathe desKönigs?') siel indcß auf den Herzog Heinrich von Bur-gund, welcher als ein tapferer und frommer Fürstbekannt war. Als nun im Oktober eben dieses un-glücklichen Jahres der Erzbischoff Wilhelm von Tyrus undmehrere andere Prälaten des gelobten Landes zu der großenKirchenversammlnng im Lateran sich begaben, welche vondem Papst Alexander lil ausgeschrieben worden, gefestetesich zu ihnen auf der Mcerfahrt der Bischofs Joscius vonAkkon, welchem die Botschaft des Königs und der Baronedes Reichs an den Herzog von Burgund übertragen war.Der Herzog vernahm zwar diese Botschaft mit scheinbaremWohlgefallen, und soll auch selbst mit einem Schwur gelobt
Jordans, theils sprangen sie von denMauern herab auf die Feisen undwurden zerschmettert', andere wurdenvon den Feinden erwürgt." Abulfa-tadsch s,,r. Ehron. a. a. O-
71) Oonvcnviainns, sagt WilhelmVon TyruS (XX!. 26), »„Lniiniter,ut üomiui Ucgii svrolein, gu»rn
plins IVIarchio liatnierak, eisäem crnr-chilioniiius eiliem in nnnrinionia von-cecteicinn,. ES scheint also diese Wahlmehr von den Baronen und Prälatengeschehen zu seyn, «IS von den, Köni-ge t und eben darin lag vielleicht dieVeranlassung zu der Verfügung,welche Balduin selbsi späterhin übe«seine Schwester traf.
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I. Ehr