IY4 Gechichte der Krcuzzüge. Buch IV. Kap. III.
I. Cbr. manches Unheil im gelobten Lande gestiftet und auch dasUnglück dieses Tages vornehmlich veranlaßt harre ° ).
Nach diesem Siege säumte Saladin nicht, die neu ge-baute Veste zu umlagern.
In dieser Noch leuchtete den bedrängten Christen uner-wartet ein Strahl der Hoffnung. Denn gerade zu dieserZeit kam in dem Hafen von Ptolemais der mächtige GrafHeinrich von Troycs an, welchen der Abt Heinrich vonClairvaux, der würdige Nachfolger des heil. Bernhard, durchbegeisterte Ermahnung bewogen hatte, das Kreuz des Herrnzu nehmen Mit ihm kamen Peter von Courtenay, desKönigs Ludwig von Frankreich -Bruder Philipp, erwählterBischofs von Belvais, desselben Königs Neffe, der tapfereGraf Heinrich von Grandpre', und dessen Bruder Walrbcrvon Dalaham, und viele andere reiche und tapfere Herrenmit zahlreicher Ritterschaft Aber auch diese Hoff.unglauschte. Zwar sagten diese Pilger ihren Beystand zu, alsDer König sie ersuchen ließ, mit der Ritterschaft des Reichsgen Liberias zu ziehen und die umlagerte Veste zu befrenen;auch versammelte sich das Heer; aber der kranke Königzögerte so lange, bis die Kunde kam, daß Saladin die fürDie Verlheidigung des Reiches so wichtige Veste im Sturmgebrochen, und die Tempelritter und überhaupt die ganzeMannschaft derselben theilö erwürgt, theils gefangenHatte 7°). Worauf die ganze versammelte Ritterschaft uni
äamni et pereuilis piobir -Vlder. 1. o.
voo.-lsionem äicirnr : ijui 70) ,,Die Templer stürzten sich rheils
eoäcm anno captur« «?sr, iir in das Feuer und verbrainnen, rheilSviucnU5 er sczuLlore earcerr» n u i warfen sie sich in die Wetten de-