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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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186
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2. Cbr.H78.

186 Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. HI.

der Templer, hatte achtzig seiner Brüder zu dem Könige ge-führt. Das ganze Christliche Heer zählte aber nicht mehrals dreyhundert und siebzig Geharnischte. Der BischoffAlbrecht von Bethlehem trug das heilige Kreuz. Die Spurender Verwüstung und die Brandstätten, welche sie auf ihremZuge erblickten, entzündeten noch mehr den Mnth und dieKampflust dieser kleinen Schar. Sobald die Christen unfernvon Ramla des Lagers der Heiden ansichtig wurden, stiegder kranke König herab von seinem Wagen, fiel nieder vordem heiligen Kreuze ans die Erde, und erflehte mit inbrün-stigem Gebete und Thräncn den Beystand Gottes in dembevorstehenden Kampfe. Dieser Anblick ergriff die Gemütherso heftig, daß einmüthig die Ritter einander schworen, nichtzu fliehen, welchen Ausgang immer der Kampf gewinnenmöge, sondern auszuharren bis in den Tod Hieraufstürmten sie mit aller Gewalt wider die Heiden. Es warum die achte Tagesstunde, als der Kampf begann. DemSultan Saladin nutzte nicht die große Zahl seiner Streiter,deren sechs und zwanzig Tausend leicht bewaffnete Reitergewesen scyn sollen, ohne diejenigen, welche auf großenStreitrossen und Camcclcn ritten, denn er vermochte nicht siezusammen zu rufen und zu ordnen, als die Christen in derschönsten Ordnung anstürmten ^). Zwar widerstanden

ri) Solches berichtet Abulfaradschin der ihr. Chronik. 8. 37y.

Zo; Also Wilhelm von Tyrus undAbulfeda. Nur von dem erster» sind dieZahlen der Truppen SaladinS angege-ben. BohacLdin,welcher dicscrSchlachtnur mit wenigen Worten erwähnt,gibt folgende Nachricht nach der eig-nen Erzählung SaladinS von diesemUnfälle (S.):AIS schon dis Mu-selmänner sich bev Annäherung de-

Feindes in Schlachtordnung gestellt,so rieth einer der Emire, dieStellung der beyden Flügel zu ver-wechseln , so dag den Streitenden derRücken gedeckt würde durch eine»bekannten Hügel im Gebiete vonNamla. Während dieser UmwechS-lung der Flügel überfielen dieFranken die Muselmänner', dennGott batte deren Niederlage be-schlossen, und eh war eine schwere