»zo Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. III.
2 . Tbr. daß vor dem Ablaufe deö nächsten Aprilmonates ihnen un-
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möglich wäre, die verabredete Heerfahrt nach Aegypten zuunternehmen. Kaum war diese Erklärung gegeben worden,so verrichtete derGrafPhilipp, nach vierzehntagigcm Aufent-halt zu Jerusalem, sein Abschiedsgebet am Grabe des Er-lösers, nahm den Palmzweig, das Zeichen der vollendetenWallfahrt 4°), und begab sich nach Neapolis, also daßniemand zweifelte an seinem Entschlüsse, ohne Verzug inseine Heimath zurückzukehren.
Die Griechischen Botschafter gaben nach der Abreisedes Grafen Philipp alle Hoffnung auf, daß die Unterneh-mung gegen Aegypten zu Stande kommen könne, und rüste-ten sich schon zur Abfahrt, als ganz unerwartet der Vogtvon Bethune zu Jerusalem erschien und erklärte, der Grafvon Flandern habe nach reiferer Erwägung sich entschlossen,der Aegyptischen Heerfahrt eben so willig beyzuwohncn, alsjeder andern. So ungern die Barone des Reichs auf die-sen Antrag sich einließen, da so öftere Aendcrung der Mei-nung ihnen eine unwürdige Unbeständigkeit zu seyn schien:so wagten sie dennoch nicht, diesen Antrag abzuweisen, inder Besorgniß, der Flandrische Graf würde ihre Weigerungbenutzen, um bey der ganzen abendländischen Christenheit siezu verleumden, und die ganze Schuld der vereitelten ägypti-schen Heerfahrt auf sie zu walzen "'). Auch die griechischen
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Torus Nachricht. Außerdem erwähntihrer nur sehr unbestimmt das
UrLiioe lr. XIII. S- 232 )wo UN»bestimmt und unrichtig gesagt wird,der Graf Philipp sey wenige Tagenach seiner Ankunft wegen einigerAngelegenheiten des Reichs (xro gui-iiusü-liu rexni lugotür) mit den