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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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und halte schon deshalb diese Zeit nicht für günstig; außer-dem nahe schvn der Winter und die Zeit der Ucberschwcm-iniüigen, und es wäre zu besorgen, daß alsdann dem HeereHunger und jeglicher andere Mangel verderblicher seynwürde, als die Schwerter der Feinde. Die Barone er-wiederten zwar mit Ruhmredigkeit, daß nach seiner Wahl,wenn er zu Lande ziehen wollte, sechs hundert Kamcelebereit stünden, um für seine Truppen Nahrungsmittel,Kriegsgcräkh und jegliches andere Bedürfniß nach Aegyptenzu bringen, oder Lastschiffe, so viel er begehren möchte,falls es ihm lieber wäre, seine Truppen und sein Heergeräthzu Wasser dahin zu führen ^). Philipp aber brach dieseUnterhandlungen ab mit der trotzigen Erklärung, er hättenicht Lust mit seinem Heere in Aegypten Hungers zu sterbenund würde an dieser Heerfahrt keinen Theil nehmen, indemer und seine Hcergenvssen gewohnt wären, nur in reichenLandschaften, nicht in Hungcrländern zu streiten; er wäreaber bereit sonst überall für Gott und zum Nutzen des ReichsJerusalem wider die Heiden zu kämpfen.

Gleichwohl war der Graf sehr ungehalten, als die Un-terhandlung mit den Griechischen Botschaftern fortgesetztwurde, und erklärte dies für ein absichtliches Bestreben, ihnund seine Genossen zu beschimpfen. Die Barone, welche,auch nachdem sie bereits so viele Beweise der Unzuverläßlich-keit des Flandrischen Grafen erhalten hatten, sich nicht ent-schließen konnten, der Hoffnung auf seinen Beystand zu ent-sagen, ließen sich durch jene Beschwerden des Grafen Phi-lipp bewegen, den griechischen Botschaftern zu erklären,

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