Köiiig Amalrich. n;
fertiger -fHeim Andronicus freundliche Aufnahme in Syrien,und der König Amalrrch verlieh ihm die Stadr Very-tus; was dieser sirtenlsse Manu dadurch vergalt, daß erzu großem Acrgcrniß der Christen mit seiner Nichte, dcüKönigs Baiduin W-ttws Theodora, welche die Einkünftevon Prolemais als Witthum besaß, einen blutschändcrifcheirUmgang unterhielt und sie dann sogar entführte in dasLand der Heiden, zuerst nach Damaskus uns dann nachBagdad "i.
Der Kaiser Manuel ging in die Anträge des Königsvon Jerusalem zu einer gemeinschaftlichen Unternehmunggegen Aegypren mit großer Bereitwilligkeit ein, zu großerUnzufriedenheit seiner Unterthanen, welchen jede andereUnternehmung viel dringender nothwcndig für die Wohl-fahrt des Reiches schien Und wie mochte Manuel sichüberreden, daß die Kreuzfahrer redlich dafür streiten wür-den, dem Kaiser der Griechen, welcher so oft die Wallbrü-der hintcrgangen, die Herrschaft über Aegypten zu ver-schaffen. Zwei) kaiserliche Botschafter, Graf Alexander von
85) oliinem. ji. Ig6. Llioet. x. yr.gz. 'VVilir. 'r^r. XX. 2. Iwr.Alexia I. etc. gesr. MN. IV. p>. Zyy.
gä) Sehr bitter wird von NicciaS(S. iO2) die unzeitigc Ruhmsucht deckKeilers «x-e-^oe) , wei-
che ihn bewöge», die Eroberung vonAegypten zu versuche», geradelt.CinnamuS (S. 162) berichtet, derKaiser sey zu dieser UnternehmungLurch die Meinung, das? Aegyptennicht bedeutenden Widerstand leistenwürde, vermocht worden; einer Ans,forderung des König« von Jerusalemerwähnt er nicht. CinnamuS (S. 1Ü2)eignet ebenfalls dem Kaiser ManuelVie Erfindung diese- Plans zu, und
führt aus dem mit dem Könige vonJcruialem geschlossenen Venragc dieBedingung an, dag Aegypten zugleichen Thcilen zwischen den Römernund Palästinern geihcttl werden solle(s. unken Anm. irg). Wilhelm vonTyrus, weicher auch hier wieder sehrvorstchlig stch nusdrückt, findet eSwahrscheinlicher, dafi Ser erste An-trag zu dem Bündnisse mit dem grie-chischen Kaiser von dem Könige vonJerusalem gemacht worden lXX. 4) -,,Snnr nniinnllr gni rlionnr, gno,trnper eoäem luolo xrin» Inerar (Im-xeraror) a fiomiuo lieg« yer nn».oioe er Ircgnvnres epirlolas »olUeim-I.ru>, guacl veiierrawiit» esl,"
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