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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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116
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,16 Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. II/

Gravina und Michael von Hydrunt erschienen in Jerusalem,um mir dem Könige die Bedingungen des Vertragszu verabreden, und der treffliche Geschichtschreiber des Kö-nigreichs Jerusalem, der nachmalige Erzbischofs Wilhelm vonLyrus, damaliger Archidiaconus dieser Kirche, begleitete sieans ihrer Rückkehr, um im Namen des Königs von Jerusa-lem den Vertrag zu vollziehen und den erforderlichen Eid z»leisten. Der königliche Gesandte traf zwar den Kaiser nichtzu Constaittinopel, aber auf der Rückkehr von einer Heer-fahrt gegen die Servier bey Butella in der Provinz Pelago«nien, unfern von dem Geburtsorte des Kaisers Justi-nian wo von beyden Seiten der Vertrag bekräftigtward, den die syrischen Christen so wenig geneigt warenzu halten.

Den König Amalrich aber ließ seine Habsucht undGiernach Deute nicht erwarten, bis derKaiscrManuel ihm denversprochenen Deysiand zu leisten im Stande war; sonderner begann unmittelbar nach der Rückkehr seines Gesandtennoch im Herbste dieses Jahres den Krieg gegen Schauer, soungünstig auch damals dieUmstände waren. Denn sehr vieleder angesehensten Ritter des Reichs mißbilligten den treulosenFrieoensbrnch gegen den Aegyptrschen Sultan, und erwar-teten mit Recht von dieser Unternehmung nichts als Nach-theil und Schaden. Der ganze Templerorden sagte sichdavon los, nicht weniger aus Eifersucht gegen die Hospitali-ter, da deren Großmeister als der Anstifter der Unterneh-mung betrachtet wurde, als aus Abscheu gegen die Wort-

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