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Geschichte der Kreuzzüge. Buch !V. Kap. 1>.
zuge Schirkuh's nichtö kund geworden'"). Erst als erdurch anegesandke Kundschafter vernahm, daß Schirkuhschon bis Attasi vvrgedrungen sey, öffnete er dankbar undfroh den Christen das Land, und Amalrich führte seineScharen längs dem Nilfluß von Belbcis bis nach dem SitzedeS Chalifen, Misr oder Babylon, und lagerte sich amrechten Ufer deS Flusses jener Hauptstadt gegenüber ").
Bald darauf näherte sich auch Schirkuh, welcher zwarauf dem Zuge durch die Wüste in einem heftigen Sturmund Gewitter viele Camcele und alle Lebensmittel, welche sietrugen, verloren hatte, aber gleichwohl noch ein stattlichesHeer führte. Es wurde beschlossen, ihm unverzüglich entge-gnen zu ziehen und wider ihn zu streiten, damit nicht nachdem Uebergange über den Nil, wozu Schirkuh sich schon an-schickte, die Unmöglichkeit zu fliehen die Heiden zur Tapfer-keit zwange. Ehe aber das vereinigte Christliche undAegyptische Heer ihn erreichte, hatte Schirkuh schon mit sei-nen Scharen am westlichen Ufer des Flusses sich ge-
qz) 'ZVilli. I>I. XIX. IZ. voll. S.Zi. -Z.I>uIkeü. S. 6oZ.
44) Wilhelm von TyNls gibt beyDieser Gelegenheit (XIX. 14) Nach-richt von Der Entstehung der StadtMiSr, welche von den Abendländernim Mittelalter auch Babylonien ge-nannt wnrdc. Er meint/ da im Al,tcrrbnme kein Aegyptischcs Babylonerwähnt werde, so müsse cd wohlnicht nur nach den Pharaonen undPlolomäern, sondern selbn nach derMonier Zeiten erbaut worden seyn,eben so wie Kahira, welches im 2 .Zhi »ach Mohammed von 2ohar, demDczir Mehezcdinallah, Fürsten vonAfrirg, gegründki worden. Den» die
Meinung derer, welche Misr (iVi-wer)für das alte Memphis hielten. seynicht wahrscheinlich, weil die Ueber-blcibsel von dieser alten Stadl nochin einiger Entfernung von Misr ge-sehen würden. Der Erzbischofs ver-weiset zuletzt auf die Nachrichten,welche er über alles dieses in seinerMorgenlättdischcn Geschichte (Iiisioria
Dieses Werk, welches Wilhelm aufBegehre» deü Königs Amalrich auSarabischen Werken, welche ihm derKönig selbst verschafft halte, zusam-mensetzle, (XIX. 20) j,i aber bisjetzt noch in keiner Bibliothek entdecktworden.