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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Amalrich.

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lagert und Dschiseh besetzt, die berühmte Stadt der Pyra- 2-,Ahr.miden

Der Sultan Schaver, welcher nicht mehr zweifelte ander Absicht Schirkuh's, ihn und den Chalifen zu vernich-ten, trug den Christen einen neuen Vertrag an, undbot dem Könige Amalrich vierhundert Tausend Goldstücke,wovon er die Hälfte sogleich zu bezahlen sich erbot, wennder König von Jerusalem dagegen sich anheischig machenwollte, Aegypten mit seinem Heere nicht zu verlassen, bevornicht Schirkuh mit seinen Scharen aus dem Lande vertriebenworden. Unter diesen Bedingungen wurde der Vertragabgeschlossen, der König Amalrich beschwor ihn redlich, undHugo von Cäsarea und der Templer Gaufred begaben sich,von dem Sultan Schaver geführt, in die Stadt Kahira,um den Eid des Chalifen zu empfangen, weil dem KönigsAmalrich der Schwur.des Vezirs nicht genügte^).

Nur die dringende Gefahr nöthigte den Chalifen, dieseForderung zu erfüllen und Christlichen Männern es zu verstär-ken, sich seiner geheiligten Person zu nähern, zu welcher selbstden Muselmännern nicht leicht der Zutritt vergönnt ward.Die Gesandten wußten aber nicht Worte zu finden, um denReichthum und die Pracht und Herrlichkeit zu schildern,welche sie im Kasr oder dem Palast deö Chalifen zu Ka-lhira^) gesehen. Nicht nur ward ihr Erstaunen erregt durchdie ungeheure Zahl der Wachen, womit der Palast besetzt war,besonders der Mohrischen Leibwache und deren seltsame

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IN. Band. 3 .

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XlX. 17. So nennt auch Abulfedaden Palast der Chalifen. i'. Hl.S. 624.

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